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Sonntag, 17. November, 2019
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Weltmeisterschaften der 6- und 7-jährigen Pferde in Le Lion d’Angers

Nachdem schon der Geländetag und die Dressurtage von viel Regen geprägt waren, war klar, dass der Boden des Hauptplatzes schon einiges an Wasser schlucken musste.

Heute stand also die Entscheidung im Springen auf dem Programm, doch zuvor galt es, dass alle Pferde die zweite Horse Inspection hinter sich bringen mussten.

Bei den 6-jährigen Pferde war diese für die drei deutschen Paare kein Problem, Sweetwaters Ziethen, QC Rock and Roll und Quizzle bekamen das accepted.

Leider sah dies bei den 7-jährigen etwas anders aus. Viktor, der Fuchswallach von Josephine Schnaufer, hatte gestern im Gelände ein Eisen verloren. Heute kam er zunächst in die Holding Box und bekam auch beim zweiten Vortraben nicht das erhoffte „accepted“. Sie lagen nach dem Gelände an zehnter Stelle, nachdem sie die beste Dressur abgeliefert hatten.

Zum Bericht nach Dressur und Gelände

Die anderen Pferde der deutschen Reiter, Equistros Siena just do it (Ingrid Klimke), Cesandro (Stephan Dubsky) und Ready to go W (Vanessa Bölting) passierten alle die Verfassungsprüfung. Aber die Reiter entschieden sich dazu, ihren Pferden das Springen zu ersparen. Alle drei mussten gestern im Gelände Verweigerungen hinnehmen, für keines der Paare ging es um eine top Platzierung. Dadurch startete bei der finalen Entscheidung kein deutscher Reiter mehr.

Die Konditionen des Rasenplatzes glichen bei den 7-jährigen einer Schlammschlacht, das Publikum feierte jede der wenigen Nullrunden frenetisch. Einigen Pferden war anzusehen, dass sie von den Bodenverhältnissen verunsichert wurden. Festgehaltene Sprünge und viele Fehler waren die Folge. Doch eines war auffällig: den in Großbritannien beheimateten Pferden sah man an, dass die meisten von ihnen schon deutlich routinierter mit diesen Verhältnissen umgehen konnten. Aber auch die Briten sprechen von „muddy conditions“.. So konnte der Neuseeländer Tim Price mit seinem Happy Boy eine Nullrunde drehen, die von Sicherheit und Souveränität geprägt war. Schlussendlich bringt ihn diese Runde von Platz 8 nach dem Gelände bis an die Spitze des Klassements- Happy Boy gewinnt seine erste internationale Prüfung und wird Weltmeister der 7-jährigen Vielseitigkeitspferde.

Eine gute Runde drehte auch Lumberton, ein Trakehner aus der Zucht von Dr. Annette Wyrwoll unter dem Franzosen Astier Nicolas. Sie hatten etwas Pech an der dreifachen Kombination, in der sie zwei Abwürfe hinnehmen mussten.

 

Bei den 6-jährigen Pferden waren die Bedingungen heute morgen noch etwas besser, es waren eben noch nicht so viele Pferde in der Bahn. Aber auch Andreas Dibowski und Quizzle fielen dem heutigen Tag etwas zum Opfer, mit 20 Minuspunkten aus dem Parcours blieben sie hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Kai-Steffen Meier und QC Rock and Roll gingen als viertbestes Paar nach dem Gelände mit Medaillenchancen in den Parcours. Doch heute sollte es nicht sein, 8 Minuspunkte aus dem Springen bedeuteten am Ende Platz 12 in dem 42-köpfigen Starterfeld.

Sophie Leube und Sweetwaters Ziethen rangierten sogar an zweiter Stelle vor dem Springen. Doch auch sie schafften leider keine Nullrunde, insgesamt wurden es 5,6 Minuspunkte, was sie am Ende auf den fünften Platz brachte.

Weltmeister wurde der Ire Cooley Lancer unter der diesjährigen Badminton-Siegerin Piggy French.

Ergebnisse 6-jährige

Ergebnisse 7-jährige

Sophie Leube- Sweetwaters Ziethen / BuCha 2019 / Bild: Thomas Thiesen