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Samstag, 18. Januar, 2020
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Rheurdt- Kai-Steffen Meier feiert Doppelsieg in CCI2*-S

Erstmalig fanden am vergangenen Wochenende die Rheinischen Meisterschaften in Rheurdt statt. Schon im Vorhinein hatte das Team der IGV Kleve e.V. keine Mühen gescheut, um beste Bedingungen und tolle Geländestrecken zu bauen.

Am Ende der Veranstaltung zieht Andreas Wetzels eine positive Bilanz. „Natürlich war das ein anstrengendes Wochenende und auch die Wochen davor haben wir Energie und Arbeitseinsatz gebraucht, um alles auf die Beine zu stellen. Aber ich muss sagen, das hat sich alles mehr als gelohnt. Wir hatten ein super Turnier, alles hat geklappt wie es geplant war. Wir haben durch die Bank tollen Sport bieten und mit vielen zufriedenen Reitern sprechen können. Bei den Geländestrecken haben wir versucht Kurse zu bauen, die längere Galoppstrecken bieten und nicht zu viele technische Abfragen hintereinander zu setzen. Ich glaube, das ist uns gut gelungen. Die feierliche Sieger- und Meisterschaftsehrung mit der Untermalung von Jagdhornbläsern rundete die zwei Tage ab. Auch das Rahmenprogramm sorgte für gute Unterhaltung und viel Zuspruch bei den Zuschauern.“

Siegerehrung CCI2*-S v.l. Kai-Steffen Meier mit Tochter Chiara, Jens Hoffrogge, Arne Bergendahl, Isabel Mengeler / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik

In der Siegerehrung der Hauptprüfungen, einer internationalen CCI2*-S stand am Ende Kai-Steffen Meier ganz vorne. Mit zwei Nullrunden in Springen und Gelände konnte er sich im Sattel des 9-jährigen Painter’s Igor von Platz 15 aus an die Spitze des Feldes arbeiten. Dabei half ihm ein Missgeschick des bis dahin Führenden Arne Bergendahl, der seinen Checkovich gesattelt hatte. Nach Platz 4 in der Dressur und einer Nullrunde im Springen ritt Arne an Hindernis 14 ein Hindernis der parallel ausgetragenen A Vielseitigkeit an und musste dadurch ausscheiden.

Kai-Steffen Meier / Mighty Mr.Magic M / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik

Seine 7-jährige Luthien sorgte aber dafür, dass der Frust nicht ganz so groß war. Mit zwei Nullrunden in Springen und Gelände konnten sie sich von Platz 25 aus an die vierte Stelle nach vorne bringen, was auch den Vize-Titel der Rheinischen Meisterschaften mit sich brachte. Durch das Ausscheiden von Checkovich sicherte sich den Titel Jens Hoffrogge mit seinem Hengst Black Rock H, die sich an dritter Stelle der Prüfung platzieren konnten.

Jens Hoffrogge – Black Rock H / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik

Den Doppelsieg von Kai-Steffen Meier machte sein 8-jähriger Mighty Mr.Magic M perfekt, mit ihm wurde der in Belgien beheimatete ehemalige Bundeskaderreiter Zweiter.

An fünfter Stelle nahm Isabel Mengeler die Schleifer entgegen, die sich eine Woche nach ihrem Start bei der Junioren-EM nun im Sattel von Checkred den Titel der Rheinischen Meisterin 2019 im Juniorenlager sicherte.

Den sechsten Platz belegen Elisa Abeck und Cambion vor dem frisch gebackenen Junioren-Vizemeister Konstantin Harting mit Conil.

Die Plätze 8-9 gehen an Ben Knaak und Let’s go, Jens Hoffrogge und Cool Cat sowie Katharina Gruppe mit Estelle. An elfter Stelle platziert sich die Rheinische Meisterin der Jungen Reiter, Amelie Colsman mit Nauretos xx.

Die weiteren Platzierten: 12. Josephine Schulze Bisping mit Ruby’s Last Boy, 13. Kai-Steffen Meier mit Gianduia, 14. Antonia Baumgart die mit Iguazu B Silber der Jungen Reiter gewinnt, 15. Melissa Filusch mit Grafenwerth, 16. Bianca van Wijk (NED) mit Eastbourne E, 17. Annina Lutter mit Rock Girl, 18. Annika Hoffmann mit Partytänzer.

IGV Kleve / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik
Doppelsieg in Rheurdt für Kai-Steffen Meier / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik

Ergebnisse CCI2*-S

Alle Ergebnisse

 

Arne Bergendahl: „Das Turnier entwickelt sich jährlich weiter und das Besondere da ist, dass im Gelände sozusagen große Prüfungen in klein nachgebaut werden. Dadurch lernen auf der einen Seite die jüngeren Pferde extrem viel und andererseits ist es für erfahrenere Pferde auch immer wieder eine schöne Aufbauprüfung. Neben dem rein Sportlichen merkt man, dass das Turnier von echten Pferdeleuten und Vielseitigkeitsbegeisterten Menschen organisiert wird, was unheimlich Spaß macht. Ich hatte mit That’s Abby in der VA, Luthien und Checko in der 2* drei Starts. Abby war im Springen und Gelände noch ziemlich beeindruckt, aber hat viel mitgenommen und richtig gute Ansätze gezeigt. Luthien ging eine deutlich verbesserte Dressur und hat im springen und Gelände ihre Stärken ausgespielt und mit ihrem Dressurergebnis beendet, sodass wir 4. wurden. Checko ging nach Luhmühlen mal eine Aufbauprüfung Richtung Kronenberg. Er hat sich in allen drei Disziplinen super gezeigt und hätte die Prüfung ziemlich sicher gewonnen, wenn der Reiter nicht einmal einen Sprung aus der VA genommen hätte..“

 

Jens Hoffrogge: „Rheurdt war wieder ein rundum gelungenes Turnier. Die Veranstalter verstehen einfach viel vom Vielseitigkeitssport und machen jedes Jahr aufs Neue einen guten Job. Anregungen werden immer aufgenommen und sie geben sich unheimlich Mühe. In diesem Jahr konnten sie die Qualität, die sich die letzten Jahre kontinuierlich verbessert haben erneut toppen. Die Bodenverhältnisse waren durch die intensiven Arbeiten des gesamten Teams gut. Der Regen am Samstag tat dann sein Übriges. Aber auch der Dressur-und Springplatz bot gute Bedingungen. Der Schwierigkeitsgrad der Geländestrecken war angemessen, es war schwer genug, aber die Kurse waren toll gebaut und hatten längere Galoppstrecken, die wirkliches Galoppieren ermöglichten. Die Pferde haben viel gelernt. Verweigerungen bzw. Vorbeiläufer passierten, aber es gab keine unschönen Bilder. Es war vorausschauendes und gutes Reiten gefragt, dann konnte man unterwegs einfach viel Spaß haben.“

 

Isabel Mengeler: „Ich habe ein sehr schönes Turnier in Rheurdt erlebt. Nachdem ich nun für die Junioren-Tour viel international unterwegs war, habe ich mich sehr auf dieses familiäre Turnier gefreut. Ich habe viele langjährige Bekannte aller Altersklassen wiedergetroffen, mit denen ich sehr gerne zusammen reite. Mit meiner Dressur war ich ganz zufrieden, er war brav und ließ sich ordentlich reiten. Im Springen hatten wir unseren leider schon fast üblichen Flüchtigkeitsfehler, den ich ihm aber nicht verübeln kann. Im Gelände gibt er immer alles für mich und lief in Rheurdt auch wieder lässig in die Zeit- er ist einfach eine Geländemaschine. Es war einfach toll, in Rheurdt zu reiten und mal abends nach den Prüfungen wieder nach Hause fahren zu können.“

 

Kai-Steffen Meier: „Rheurdt ist ein super schönes, freundliches Turnier, zu dem ich recht kurz entschlossen mit drei Pferden gefahren bin. Das Team hat sehr gute Bedingungen für alle drei Disziplinen geschaffen und war jederzeit bemüht, alles gut herzurichten. Die Geländestrecken waren schön und liebevoll gebaut. Meine Pferde waren alle schon ein wenig erfahren, wir hatten viel Spaß.“

 

Andreas Ostholt: „Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal in Rheurdt und habe die Prüfungen für fünf meiner Nachwuchspferde genutzt. Insgesamt war er ein tolles Turnier. Ich finde es beeindruckend was die Veranstalter dort auf die Beine stellen. Die familiäre Atmosphäre und die Liebe zum Detail waren nicht zu übersehen und machen das Turnier besonders. Auch der Boden im Gelände wurde so präpariert, dass die Bedingungen insgesamt gut waren. Sportlich wurde den Startern nichts geschenkt. Sowohl im Springen als auch im Gelände wurde Reitern und Pferden viel abverlangt, Höhe, Linienführung und die Zeit stellten ihre Anforderungen. Wenn es in meinen Plan passt, komme ich sicher gerne wieder nach Rheurdt.“

Andreas Ostholt / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik
Katharina Grupen- Estelle P / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik
Christina Hoffmann- Finnley R / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik
Ponyrennen / Rheurdt 2019/ Bild: Kowalczik