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Paul’s England Blog

Deutsche Meisterschaften Junioren / Junge Reiter im Kreuth

In der vergangen Wochen sind wir zum ersten Mal nach Kreuth gereist, um eine CCI* zu reiten. Die in Bayern gelegende Anlage, war der ideale Veranstaltungsort für eine deutsche Meisterschaft.
Die Pferde waren in Stallboxen toll untergebracht, so dass sich Kreuth schon in dieser Hinsicht zu anderen Turnieren unterscheidet. Schöne Dressurvierecke, ein sehr schönes und hügeliges Gelände das konditionell den Pferden alles abverlangte, sowie ein toller Springplatz präsentierten sich den Reitern.

Wir hatten uns dazu entschieden, die Fähre von Dover nach Calais (F) zu nehmen, die nur 90min. dauert. Die andere Möglichkeit wäre gewesen, von Hull nach Rotterdam. Jedoch dauert diese ca. 8 Stunden. Insgesamt betrug unsere Reise durch ganz England, sowie ein Teil Frankreichs und Belgiens 20 Stunden.

Leider war mein Wallach Lupi (Las Vegas), durch die lange Fahrt von England nach Kreuth ein wenig müde, sodass er nicht ganz frisch wie gewohnt in der Dressur wirkte. -50,9 war die Benotung der Richter. Sicherlich war es nicht das gewünschte Resultat, jedoch war das Ergebnis berechtigt. Zum Glück gibt es drei Disziplinen.

Das Gelände von Rüdiger Schwarz sowie Bernd Backhaus fragte einiges der Reiter und Pferde ab. Trotz des vielen Regens zuvor, war das Reiten an den Sprüngen und somit die Zeit kein Problem. Lupi war rechtzeitig zum Gelände hoch motiviert und lief wie in gewohnter Manier durch den Kurs. Für den letzten Teil der Strecke, konnten wir uns mehr Zeit nehmen, da wir am vorletzten Minutenpunkt einige Sekunden vor der Zeit waren. Mit zwei Sekunden unter der Zeit, kamen wir letztendlich fehlerfrei im Ziel an.

Nachdem Lupi am Sonntag munter durch die Verfassung trabte, stand das abschließende Springen an. Der sehr hoch aufgebaute Kurs forderte von Reitern und Pferden nach dem Gelände viel ab. Mein Gefühl war eigentlich gut, da wir immer einen sehr schönen Rhythmus hatten und die Distanzen passten. Jedoch kamen wir mit zwei Springfehlern aus dem Parcour und eine ’’top ten’’ Platzierung, war nicht mehr möglich. Darüber ärgere ich mich sehr, da es normalerweise unsere beste Disziplin ist. But ’’thats the sport’’!

Nun haben wir erst mal eine kleine Pause. In drei Wochen geht es wieder weiter. Im schottischen Hopetoun starten wir in einer CCI*, oder einer CIC*.

Grüße aus dem YRC

Paul

Bei fragen um meinen Aufenthalt stehe ich natürlich unter paul.behmann@gmail.com zur Verfügung