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O’Feltiz lebt nicht mehr

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Harald Ambros und O’Felitz bei den Olympischen Spielen in London (Foto: Julia Rau)

Ein Koppelunfall bereitete dem Leben des ungarischen Halbblüters, der unter Harald Ambros 2012 an den olympischen Spielen in London teilgenommen hatte, am Samstag ein jähes Ende. Er wurde 19 Jahre alt.

Harald Ambros schreibt auf seiner Facebook Seite die traurige Mitteilung:
„Leider müssen wir mitteilen, dass O`Feltiz (Felix) gestern bei einem tragischen Koppelunfall tödlich verunglückt ist. Er war ein großer Kämpfer und jahrelang eines der erfolgreichsten VS Pferde Österreichs. Speziell Gelände und Parcours waren seine Stärken. Er war platziert bis CCI****, mehrmals siegreich bis CIC***, Weltcup platziert, Teilnehmer der Olympiade in London und ebenfalls erfolgreich im Springsport bis zur Klasse S. Trotz Schwächen war er einer der Besten!“

Der Oberösterreicher war mit dem 19 jährigen Wallach von Fire xx siegreich in Dreisterne Prüfungen und hoch platziert in Viersterne Prüfungen und konnte sogar Erfolge in Springen der schweren Klasse nachweisen. So qualifizierten sich die beiden auch für die Olympischen Spiele 2012 in London. Obwohl Ambros für die Olympiade ebenfalls sein damaliges Toppferd Quick qualifizierte, entschied er sich aufgrund der sehr anspruchsvollen hügeligen Geländestrecke im Greenwich Park für den drei Jahre jüngeren ‚Felix‘.

Im Cross hatte er dann aber Pech: nach drei Jahren ohne einen Fehler im Gelände rutschte das Paar im Greenwich Park vor Hindernis fünf weg und stürtzte. Wenn auch unverletzt war der Traum einer Olympia Platzierung geplatzt.