Samstag, 17. November, 2018
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Internationales Turnier in Chateaubriant, Frankreich, 12.-14.10.2018

Im Départment Loire-Atlantique kamen zu dem CCI-Turnier neben dem Ausrichter Frankreich Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, England, Finnland, Italien und Spanien.

Unter den 61 Teilnehmern nahm als Vertreterin für Deutschland Sandra Simon mit dem gekörten Hengst Haskar del Chapulin teil.

Die Bedingungen waren erstklassig: eine hervorragende Organisation sowie beste Wetter- und Bodenverhältnisse.

Am 12. Oktober wurde die Dressur vorgeritten. Durch Übereifer hat Haskar zwei „überragende“ fliegende Galoppwechsel vorgeführt, die eine vordere Platzierung verhinderten.Trotz einer Teilnote von 9 landeten Sandra und Haskar auf dem 40. Platz.

Das Teilnehmerfeld war auf hohem Niveau sehr ausgeglichen, was sich auch daran zeigte, dass zwischen dem Erstplazierten und Haskar lediglich 3,3 Strafpunkte lagen.

Sandra Simon- Haskar del Chapulin / Bild: Fotos: Copyright Charlotte Aubry

Am 13. Oktober war ein 4000 Meter langer Parcours mit 21 Hindernissen zu überwinden, den der französische Parcourdesigner Fabrice Gibaut errichtet hatte.

Hier kamen bereits die leistungsbetonten Eigenschaften von Haskar zum Vorschein, nämlich Rittigkeit, Leistungsbereitschaft, Schnelligkeit und Cleverness. Und so lagen Sandra und Haskar nach dem 2. Tag bereits auf dem 19. Platz.

(Während Haskar sich im Gelände vorstellte, präsentierte sich sein Sohn „Helios“ aus einer Landostochter bei der VZAP-Körung in Alsfeld und wurde erfolgreich gekört.)

 

Sandra Simon- Haskar del Chapulin / Bild: Fotos: Copyright Charlotte Aubry

Beim abschließenden Springen am Sonntag führte Sandra Haskar als schnellsten Teilnehmer fehlerfrei über den schwierigen Parcours mit 11 Hindernissen. Die Dreierkombination forderte ihren Tribut, sodaß lediglich 6 Teilnehmern, die vor Haskar vorlagen, eine Nullrunde gelang. Der Gesamtsieger, Francois Naulin, schloß die CCI* – Prüfung mit 31,6 Straftpunkten. Somit gelang Sandra und Haskar mit purem Kampfgeist letztlich ein 8. Platz mit 34,9 Straftpunkten.

Ein hohes Lob an die verantwortlichen Organisatoren. Schade nur, dass nicht mehr deutsche Mannschaften den Weg dorthin gefunden haben.

Text: Heliodoro Ramos-Arzate