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Samstag, 18. Januar, 2020
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Holstein kürt die Landeschampions im Gelände

Ob Holsteiner, Hannoveraner oder Rheinländer – Landeschampion kann in Holstein jedes Pferd werden, solange es nördlich der Elbe geboren ist. Daher trafen sich zum Geländechampionat in Elmenhorst Vertreter vieler Zuchtgebiete. Die Nase vorn hatten eindeutig die Holsteiner Pferde und eine Holsteinerin avancierte zur besten Reiterin des Tages.

Nur ein paar Kilometer trennten die Badendorferin Marina Köhncke vom dreifach-Triumph in Elmenhorst: Auf der eleganten 5-jährigen Schimmelstute Gin & Juice von Clarcon-Sir Shostakovich xx (Züchter Ulli Schmidt) erhielt sie von den Richtern Iris Schless und Detlef Peper die Tageshöchstnote von 9,2 in der Geländepferde A und siegte in der Prüfung. Den Titel des Holsteiner Landeschampions sicherte sich eine andere: die drittplatzierte Geniale 11 von Cascadello II-Clarimo mit 8,7 unter Lotte Palmgren von der Züchtergemeinschaft von Dornberg und von Malaise, im Besitz von Peter Thomsen. Sie erblickte das Licht im Land zwischen den Meeren, während Gin & Juice in Luhmühlen zur Welt kam. Eine weitere goldene Schleife sicherte sich Köhncke auf ihrem zweiten Pferd Fräulein Locke von Cormint-Grundyman xx: Mit 8,5 gewann sie die zweite Abteilung der Geländepferde A vor Antonia von Baath auf der 6jährigen Hannoveraner Stute Victoria S (Viscount-Calypso II, Züchter Klaus Storbeck) mit 8,4. „Ich freue mich über die tolle Entwicklung beider Stuten, im Frühjahr landete Gin & Juice mit 7,5 noch auf Platz 17,“ so Köhncke.

Nächstes Ziel Bundeschampionat

Unangefochten galoppierte der 6jährige Larimar-Leandro Sohn Luisao 3 unter Malin Petersen zum Titel des Holsteiner Landeschampions. „Seine Galoppade ist ein Traum,“ schwärmt seine Reiterin, „er springt toll und ist ein Pferd zum Spaß haben.“ Seit 4-jährig ist er im Besitz Schwiegervater Jürgen Petersen, gezogen wurde er von Petra Lorenz. Beide Landeschampions peilen nun das Bundeschampionat im September an, die nötigen Platzierungen haben sie erreicht. Hoffnungen macht sich auch Lotte Palmgren, denn Geniale 11 hat sich in allen Qualifikationen stetig verbessert.
Nur einen Hauch besser in der Geländepferde L – aber mit 7 Jahren bereits zu alt – war der Pole Firefly mit Nicolai Aldinger mit 8,3. In der ersten Abteilung gewann der Mecklenburger D’Olympic- Sohn D’Artagnan unter Justin Fischer (ZG Tempelberg) mit 8, 4 die Qualifikation zum Bundeschampionat.

Lob an den Veranstalter

Ein Dankeschön gab es vom Landesverband an das Team aus Elmenhorst: „Nach der kurzfristigen Absage des Landeschampionates in Bad Segeberg, hat Sven Lux sofort seine Unterstützung angeboten“, so Geschäftsführer Matthias Karstens. Die Wahl kam gut an: Sowohl Richtern als auch Reitern gefielen die Kurse von Parcourschef Rüdiger Rau. „Die Ansprüche waren ausbildungsgemäß höher als im Frühjahr, ließen sich aber perfekt reiten“, so Siegerin Malin Petersen. Trotzdem erreichten 16 Reiter nicht das Ziel. Ob falscher Weg oder Pflichttor vergessen, manch gute Runden blieb leider ohne Wertung. Aber kein Pferd stürzte, zwei Reiter standen nach Rumplern neben ihren Pferden. Ende Juli richtet der Reit-und Fahrverein Mittelstormarn mit den Kreismeisterschaften für Stormarn sein viertes Saisonturnier aus. Danach geht das Team in die wohlverdiente Pause bis zum nächsten Jahr.

Bericht: Nicole Sollorz / Alle Fotos: Ute Goedecke

Alle Ergebnisse gibt es auf FN-Neon: https://www.fnverlag.de/fn-erfolgsdaten/veranstaltung/25612/Elmenhorst-Eventing-mQualif-BCH-DeutVielseitigkeitspferdPony-Elmenhorst