Donnerstag, 13. Dezember, 2018
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Finale Krämer-CDV-Cup 2018

Parallel zu den Weltreiterspielen im amerikanischen Tryon fand auch in Deutschland eine international besetzte Vielseitigkeit statt, nämlich das Turnier des IGV Kleve in Rheurdt, bei dem in diesem Jahr das Finale des Krämer-CDV-Cups ausgetragen wurde.

Und die Siegerin ist eine alte Bekannte, eine sogenannte Wiederholungstäterin: Julia Siegmund konnte ihren Titel vom letzten Jahr souverän verteidigen und setzte sich im Finale erneut an die Spitze. Nachdem sie mit ihrer Stute Emmy Lou am letzten Wochenende noch in der CIC** in Langenhagen am Start war und zehnte in der Wertung der Deutschen Amateurmeisterschaft werden konnte, entschied sie sich spontan noch dazu nach Rheurdt zu fahren. In Langenhagen ritt sie die beste Dressur, ließ sich dann aber im Gelände viel Zeit, um der achtjährigen Stute Sicherheit zu geben. Dadurch waren sie nicht platziert und im CDV-Finale startberechtigt.

Die CIC* in Rheurdt war gut besetzt. 43 Paare gingen an den Start, unter ihnen auch Reiter aus Italien, Holland und Dänemark. Unter ihnen waren sieben Reiter, die um den Sieg im Krämer-CDV-Cup kämpften. Dressur und Springen fand am Samstagnachmittag statt, das finale Gelände dann vormittags am Sonntag.

Schon nach Dressur und Springen konnte Jens Hoffrogge sich mit dem 15-jährigen Rosenkönig-Sohn Layout mit 28,2 Punkten an die Spitze setzen. Auch am Geländetag ließ er es bei den Punkten und gewann mit knapp drei Punkten Vorsprung zum zweitplatzierten Arne Bergendahl mit Down To The Wire (31,1). Auch mit seinem zweiten Pferd konnte Jens Hoffrogge sein Dressurergebnis nach Hause bringen und platzierte den Fuchs Sunny Side First an dritter Stelle (32,5).

Von den sieben CDV-Reitern ging Julia Siegmund als Führende in das Finale, sie kam mit 20 gesammelten Punkten aus den Qualifikationen, aber Kristina Ehrlich war ihr mit 17 Punkten dicht auf den Fersen. Da die Punkte im Finale verdoppelt und zu den bisherigen Punkten addiert werden, hatten alle noch eine Chance auf den Sieg. Dirk Ehrlich ging mit zehn Punkten an den Start, Claudia Schnepper mit acht, Lena Wernze mit sechs, Frauke Sassenberg mit fünf und Konstantin von Wengersky startete mit vier Punkten in das Finale.

Julia beendete die Prüfung dann mit minimalen Zeitfehlern auf dem 16. Platz und schaffte es somit erneut, den Cup zu gewinnen. Kristina und Claudia stürzten im Gelände, Lena gab auf und Frauke hob bereits im Springen die Hand.
Somit konnten Dirk Ehrlich und Picaro Miro sich um einen Platz verbessern und zweiter in der Cup-Wertung werden und Konstantin von Wengersky wurde mit Uljakow dritter. Alle drei Reiter erhielten einen Ehrenpreis von Krämer und für die Siegerin wird es im nächsten Jahr im Rahmen einer Sonderehrung noch einen weiteren Ehrenpreis von Kerstin Hoffman von „eventing ART“ geben.

Quelle: PM-CDV / Antonia von Baath Fotos: www.equipe-foto.de