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FEI Eventing Statistic Report 2014: Prüfungen, Starter, Stürze, Verletzungen

von Dr. Hans G. Stürmann

Die Zahl der Prüfungen hat sich in den letzten elf Jahren seit 2004 nahezu verdoppelt und die der Starter dabei um rund 65 Prozent erhöht.

Demgegenüber ist die Zahl der Stürze prozentual leicht zurückgegangen und hat sich bei den risikoreichen Überschlägen stürzender Pferde beträchtlich verringert, wobei sich hier auch die Zahl der stärker verletzten Reiter erheblich
vermindert hat.

Zahl der Prüfungen seit 2004 von 318 auf 619 gestiegen

Während der letzten elf Jahre nahm die Zahl der CIC von 220 auf 391 und die der CCI von 98 auf 228 zu, wobei sich das Verhältnis von 65 : 35 Prozent in dieser Zeit nicht wesentlich verändert hat.
Die Starterzahlen stiegen dabei während dieser Jahre von 11.644 auf 19.210. Rund 50 Prozent der Starter wurden 2014 in 1*-Prüfungen gezählt und weitere 33 Prozent in 2*-Prüfungen. Für die Drei-Sterner blieben insgesamt 2.957 Starter (15,4 %) und für die höchste Klasse der sechs CCI4* insgesamt 398 Starter (2,1 %). Mithin verzeichneten die beiden unteren Level
über 8o Prozent aller Teilnehmer.

Zahl der Stürze prozentual rückläufig

2014 stieg der Zahl der Stürze zwar auf insgesamt 1.073, blieb prozentual aber mit 5,59 Prozent aller Starter hinter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre zurück. Dabei erhöhte sich wie bisher mit zunehmendem Level der Prüfungen auch der prozentuale Anteil der Stürze:
– 1*: 468/4,91 %
– 2*: 330/5,23 %
– 3*: 213/7,20 %
– 4*: 62/15,56 %

In den längeren CCI lag der Anteil der Stürze mit 6,87 Prozent höher als bei den kürzeren CIC mit 4,92 Prozent, obwohl der Hindernisse hier in kürzeren Abständen folgen. 108 Stürze verzeichnete die FEI 2014 auf freier Strecke und 965 an den Hindernissen. In 758 Fällen trennten sich nur die Reiter vom Pferd, bei 315 Stürzen kam auch das Pferd zum Fall. Dabei ging die Zahl der sich überschlagenden Pferde in den letzten elf Jahren von 59 (ein solcher Sturz bei 197 Startern) auf 38 (eine Rotation bei 506 Startern) dank der vielen seitdem erfolgten  Sicherheitsmaßnahmen erheblich zurück.

Zahl der verletzten Reiter verringerte sich

Nach den nicht ganz zuverlässigen Angaben der Veranstalter hat sich die Zahl der Stürze ohne Verletzungen 2014 mit insgesamt 982 (5,11 % der Starter) gegenüber 2004 unwesentlich erhöht, obwohl der Starterzahl erheblich stieg .Die Zahl der leicht verletzten Reiter gibt die FEI für 2014 mit 59 ( o.31 %) und die der erheblich Verletzten mit 31 (0,16 %) an. Die Zahl der Todesfälle hat nach der FEI-Statistik 2014 bei FEI-Events mit einem Reiter bei 0,0052 Prozent aller Starts gelegen. Zusammenfassend teilt die FEI zu ihrer Statistik dazu mit: „Zehn Reiter erlitten tödliche Verletzungen in FEI-Prüfungen während der letzten elf Jahre bei mehr als 5,1 Millionen gesprungener Geländehindernisse“.

Den kompletten Report finden sie hier