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*** Drei Sterne für Deutschland – Sandra Auffarth siegt in Aachen / Deutschland gewinnt den Nationenpreis

Nach der gestrigen Dressurprüfung und einem spannenden Springen, folgte heute der Geländeritt auf dem Cross-Country-Kurs in der Aachener Soers.

Die heißen Temperaturen machten den Reitern und Pferden sicherlich zu schaffen, trotzdem ließen es sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter nicht nehmen, Platz eins bis drei sowie den Nationenpreis beim CIC*** in Aachen mit nach Hause zu nehmen. Team Deutschland gilt jetzt als heißer Favorit für die Weltmeisterschaft in Frankreich.

Sandra Auffarth, die im letzten Jahr noch Zweite war, ritt dieses Mal als strahlende Siegerin mit ihrem  Dressurergebnis (33,80) aus der Geländeprüfung. Auf Platz zwei folgte Ingrid Klimke mit Escada, Michael Jung auf Sam belegte den dritten Platz.  Nur diese drei schafften es in dem rund 4000 Meter langen Kurs unterhalb des Grenzwertes von sieben Minuten zu bleiben.  Vierte wurde Britin Izzy Tailor mit Orlando.

Tosender Applaus auf den Tribünen: „Ich bin einfach nach Gefühl geritten“, sagte Auffarth überglücklich, die beim Start ihre Stoppuhr nicht zum Laufen brachte. Auch Ingrid Klimke auf Escada beendete die letzte Prüfung mit ihrem Dressurergebnis. Michael Jung präsentierte seinen Sam nach längerer Zwangspause in Topform. Der noch amtierende Weltmeister ist bereit, die Titelverteidigung in Frankreich anzutreten.

Aachen setzt auf Sicherheit
Der nach Dressur und Springen auf Platz zwei liegende Neuseeländer und Lumühlen Sieger Tim Price gab im Gelände auf. Peter Thomsens Stute Cayenne wurde in Absprache mit dem Bundestrainer und dem Teamtierarzt vor dem Geländeritt zurückgezogen, da sie sich leicht verletzt hatte.  Thomsen wird vor der WM noch einmal in Malmö an den Start gehen.

Grundsätzlich war in Aachen alles auf Sicherheit bedacht. Sprung 18, aus dem Deutsche Bank Komplex (18+19), wurde nach einem Sturz zu Beginn der Prüfung ausgenommen – was den Niederländer Andrew Heffernan jedoch dazu veranlasste, beide Sprünge auszulassen. Dies führte leider zum Ausschluss.


Deutschland siegt beim Nationenpreis überlegen
Mit einer Gesamtwertung von -129 Punkten und somit einer Differenz von fast 23 Punkten zu den zweitplatzierten Briten (-152,40), konnte das deutsche Team die Mannschaftswertung überlegen für sich entscheiden. Die französische Mannschaft belegte den dritten Platz mit 164,60 Punkten. Team Deutschland gehörten Sandra Auffarth mit Opgun Louvo, Michael Jung mit Sam, Dirk Schrade mit Hop and Skip sowie Peter Thomsen mit Barny an. Im Gesamtklassement der Nationscup Serie liegen Sie unverändert mit 31 Punkten auf Platz drei hinter Frankreich und Großbritannien, die punktgleich auf dem ersten Rang mit 35 Zählern liegen.
Das buschreiter-Team drückt für die Normandie alle Daumen

Alle Fotos: Trevor Holt