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Die Australische Vielseitigkeitslegende Tic Toc ist mit 36 Jahren gestorben

Am Montag musste der Olympiasieger Kibah Tic Toc mit einem stolzen Alter von 36 Jahren eingeschläfert werden, nur wenige Monate nach dem Tod seiner Züchterin und Besitzerin Brigid Hyem. Im heimischen Stall „Kibah Station Gunnedan“ soll er nun begraben werden und eine Gedenkstätte für ihn errichtet werden.

In seiner Vergangenheit konnte Tic Toc einige Erfolge verzeichnen:
So holte er unter Matt Ryan bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona die Goldmedaille für Australien. 1995 bei ihrem vorletzten Start in Großbritannien erzielte Ryan mit Tic Toc den zweiten Platz im CCI4* von Badminton. 1999 kehrte Tic Toc dann nach Australien zurück. Kurz danach im Jahr 2000 stieg er mit Brigid Heym wieder ins Turniergeschäft ein, um bei den Olympischen Spielen in Sydney teilzunehmen.

Bevor Tic Toc jedoch zum Olympiasieger wurde, startete er mit Matt Ryan’s Tochter bei kleineren lokalen Turnieren.

Tic Toc und sein Halbbruder Kibah Sandstone, der ebenfalls von Brigid Hyem gezüchtet wurde, stammen von „Little Black Mare“ ab, der von Heym’s Vater damals für zwei Schilling erstanden wurde. Aus seinen Wurzeln gingen gleich zwei Olympiasieger hervor, denn auch Sandstone konnte im Jahr 2000 mit Ryan die Goldmedaille holen.

Tic Toc wurde am 27 Oktober 1977 geboren. Laut James Hyem (Brigit Hyem’s Sohn) hatte er seinen Namen der tickenden Uhr zu verdanken, auf die Brigit Hyem ununterbrochen sah, als er zur Welt kam.