Samstag, 21. Juli, 2018
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Championatskaderreiter Andreas Ostholt engagiert sich mit Ehrenpreisen in der Nachwuchsförderung

Strahlende Gesichter konnte man am vergangenen Mittwoch auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf beobachten. Andreas Ostholt hatte zum Geländetraining eingeladen, das exklusiv als Ehrenpreis für die Siegerinnen der WBO- und LPO-Hallengeländeturniere des Freundeskreises Vielseitigkeitsreiten vergeben wurde.

Vereinzelte Regentropfen konnten die gute Stimmung nicht trüben, als die fünf Reiterinnen auf das beeindruckende Trainingsgelände ritten.

Unter der professionellen und individuellen Anleitung Ostholts, dem Leiter des Bereichs Reitsport der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf, meisterten sie Sprung für Sprung und schätzten sehr, dass der Trainer sehr individuell auf jeden einging und mit seiner Expertise jedem weiterhelfen konnte. Die Siegerin des Stilgeländerittes der Klasse A, Sina Wieworra, stellte fest: „Ich nehme einige gute Tipps mit.“

„Ich finde es richtig gut, dass man so ein Training als Ehrenpreis vergibt.“, freute sich Anna Möllenbeck über die einmalige Gelegenheit. Den Eindruck bestätigte auch Chiara Rampe: „Mir hat es sehr, sehr gut gefallen.“, freute sich Reiterin. Die Siegerin der Hunterklasse, Sarah Willmann, zeigte sich ebenfalls ausnahmslos begeistert: „Hier hat man so tolle Bedingungen und Andreas Ostholt hat sich wirklich super viel Zeit genommen. Er ist auf jeden individuell eingegangen, hat Grundlagen abgefragt, aber auch Sprünge, wie den großen Baumstamm, die man noch nicht so oft geritten ist. Ich fände es toll, wenn so etwas öfter als Ehrenpreis vergeben wird.“

Viel Zeit nahm sich Trainer Andreas Ostholt in der Tat. Er gab rund zwei Stunden Unterricht und viele hilfreiche Tipps. Er selbst sagte über das Training: „Es ist wichtig, den Nachwuchs zu fördern, ich selbst habe auch immer davon profitiert als Warendorfer alle Möglichkeiten zu haben und bei guten Trainern zu trainieren. Ich finde, dass man das auch zurückgeben muss. Deshalb mache ich das gerne, besonders für Leute, die noch am Anfang stehen und gezeigt haben, dass Potential da ist. Gerade im Anfängerbereich macht es besonders viel Spaß, weil man viel bewegen kann. Das Schwierige im Bereich der Vielseitigkeit ist, dass man das nicht in jedem Verein und nicht an jedem Ort reiten kann. Der Aufwand sich vorzubereiten und positiv zu trainieren ist höher als beim Dressur- oder Springreiten. Es gibt nicht so viele Trainer und auch nicht so viele Orte, an denen man trainieren kann.“ Und worin liegt der besondere Reiz des Geländereitens? „Es ist das Natürlichste, es ist Reiten in der Natur und immer ein Stück weit Adrenalin. Jedes Gelände ist immer auch etwas Besonderes und Neues. Jedes Mal hat das Pferd eine neue Situation, ein neues Terrain, ein neue Aufgabe. Da muss man sehr situativ in das Pferd reinhören und -fühlen. Diese Punkte werden am deutlichsten im Gelände abgefragt.“, antwortete Andreas Ostholt auf die Frage und natürlich mache es einfach Spaß. Das Besondere an dem Training sei für ihn gewesen, dass jeder Reiter seine eigenen Gewohnheiten in das Training mitbringe und es manchmal schwierig sei diese zu korrigieren. „Aber wenn es dann klappt, ist das besonders schön.“, betonte der Trainer.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Andreas Ostholt für den einzigartigen Ehrenpreis!

Text: Freundeskreis Vielseitigkeit Westfalen

Strahlende Gesichter bei den Teilnehmern und bei Trainer Andreas Ostholt
Bild: Freundeskreis Vielseitigkeit Westfalen