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CDV Cup Station Ganderkesee

Pacours-Sprung-Sieger

Voll des Lobes über das schöne Turnier des Reitvereins Ganderkesee: Siegerin Julia Rieth und Gesa Staas (Foto Auffahrth)

Klar, an Sandra Auffarth, der Mannschaftsolympiasiegerin und Bronzemedaillengewinnerin der Einzelwertung in London 2012, war bei ihrem Haus- und Hofturnier in Ganderkesee kein Vorbeikommen.

Mit ihrer siebenjährigen Nachwuchsstute Corona, einer Hannoveraner Contendro-Tochter, sicherte sie sich souverän die VL, zugleich die dritte Etappe des CDV Cups 2014. Aber: Sandra, zieh Dich warm an!

Der Nachwuchs schläft nicht! Denn der Olympiasiegerin dicht auf den Fersen war Julia Rieth auf Diabolo Desperados, einem zwölfjährigen Oldenburger, der zuvor unter Wiebke Byl erfolgreich im Ein- und Zwei-Sterne-Bereich ging. Nun sitzt mit der Schleswig-Holsteinerin Julia Rieth eine Deutsche Meisterin der Ponyreiter im Sattel des Danny Wilde-Sohnes. Auf ihrem Pony Maddox hatte  Julia sich im vergangenen Jahr den nationalen Titel geholt. Maddox hat sie nun an ihre jüngere Schwester Leonie abgegeben.

Julia selbst will trotzdem ihren Titel verteidigen und wieder „Deutsche“ reiten, diesmal im Juniorenlager und eben mit Diabolo Desperados. Das Finale des CDV Cups Ende August auf Gut Waitzrodt in Hessen steht ihr ebenfalls offen. Denn mit ihrem zweiten Platz der VL in Ganderkesee war sie beste Reiterin innerhalb der CDV-Wertung.

Die Zweitbeste ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht: die erst 14-jährige Gesa Staas auf ihrer Stute Donja. Die beiden belegten beim letzten CDV Cup Finale 2013, dem CIC* in Langenhagen, Platz 18 in der Gesamt- und Rang sechs in der CDV Cup-Wertung. Dafür gab es damals einen Sonderehrenpreis für die jüngste Teilnehmerin: ein von Madeleine Winter-Schulze gestiftetes Trainingswochenende beim zweifachen Mannschaftsolympiasieger Peter Thomsen. Das hat ganz offensichtlich gleich gefruchtet. Denn in Ganderkesee landeten Gesa und Donja insgesamt auf dem vierten Platz und im CDV Ranking auf dem zweiten. Dazwischen schob sich Jelte Carina Timm auf Mirvana VR, die aber aufgrund ihrer Zwei-Sterne-Erfolge für den CDV Cup nicht infrage kommt.
Gesa ließ einen prominenten Ponyreiter hinter sich: Calvin Böckmann, der mit seinem Askaban B im vergangenen Jahr als Achter bester Deutscher bei den Europameisterschaften in Arezzo gewesen war. In diesem Jahr hat er neben Askaban B noch ein zweites Eisen im Feuer: Camissa Nera, jene Ponystute (die übrigens vom großartigen jüngst verstorbenen Trakehner Stempelhengst Caprimond abstammt), mit der Leoni Leuwer 2012 Deutsche Meisterin und Fünfte in der EM-Einzelwertung geworden war sowie im vergangenen Jahr DM-Vierte und 14. bei der EM. Mit ihr behauptete Calvin sich nun zwischen all den Großpferden, die zum großen Teil von Profis geritten wurden, als Siebte der Einzelwertung und Dritter im CDV-Ranking.

Hier die CDV-Platzierten im Überblick:

Julia Rieth auf Diabolo Desperados
Gesa Staas mit Donja
Calvin Böckmann auf Camissa Nera
Sophie von Seggern mit Stedingers Siggi
Sabine Flörkemeier mit Gordislan
Sergio Vasile Plesa auf Robby
Kira Meyer mit Tullibards Knight of the Night
Anna Christina Rössler mit Crisby
Sergio Vasile Plesa auf Kilian
Miriam Conrad auf Don Junior
Roland Markert mit Osborne
Isabell Ralle auf Doreano

Ganderkesee-Bergedorf 2014

Teuflisch gut unterwegs: CDV Cup Etappen-Gewinnerin Julia Rieth auf Diabolo Desperados (Foto: CDV / Ronny Hogrebe)