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Amateure und Profis im Vielseitigkeitssport – ein Beispiel

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Sind es die Amateure schon über Jahre gewohnt, dass die Sichtungsprüfungen für das Bundeschampionat generell Mittwochs stattfinden, an denen die meisten Amateure arbeiten müssen um Geld zu verdienen, fahren die Profis wie selbstverständlich auch Mittwochs in Ausübung ihres Jobs los.

Das sie dabei die Qualifikationen fast unter sich ausmachen liegt dann in der Natur der Sache. Sollen sie auch, sagen die Befürworter des Profisports, denn schließlich lassen sich zum Bundeschampionat qualifizierte und dort teilnehmende Pferde besser verkaufen und damit finanzieren die Profis zum Teil ihren Sport.

Doch nun weitet sich das Mittwochsprüfungsangebot auch auf CIC`s aus. Luhmühlen veranstaltet am Mittwoch, dem 2. April 2014 ein CIC**. Der Einsatz beträgt 135,00 €. Dieser Einsatz übersteigt den bisher üblichen Einsatz. Dazu kommt die Anfahrt, bei weiterer Anreise noch eine Box und Übernachtung des Reiters. Für einen Profi kein Problem, rechnet er die Turnierkosten mit Mäzenen und Sponsoren ab, doch der Amateur muss schon einmal wieder mehr überlegen, ob er neben dem Urlaubstag auch noch diese finanzielle Mehrbelastung auf sich nimmt.

Das in der Ausschreibung für Kaderreiter zusätzlich eingeräumte Kontingent in Luhmühlen, 4 Pferde reiten zu dürfen, spricht ebenfalls für das Profitum.

Auf der anderen Seite brauchen die Profis schon früh im Jahr optimale Vorbereitungen auf ihre Großereignisse und der dafür vorgesehenen Sichtungswege. Für Badmintonstarter ist Luhmühlen sicherlich eine gelungene Vorbereitung. Da dürfen dann die Profis gern auch unter sich bleiben, da der sehr früh gewählte Zeitpunkt von Luhmühlen trainingsbedingt für Amateure und ihre Pferde, die in der Regel noch nicht so zeitig mit dem Training beginnen, nicht in Frage kommt.

Schließlich sind die Starts der Pferde auch trotz des Kurzprüfungssystems auf ein Maximum im Jahr begrenzt.