Hallenvielseitigkeit Uetzingen:
Alexandra von Samson gewinnt Premiere
Mit seinen 71 Jahren ist Wolfhart von Samson ein „alter Hase“ in der norddeutschen Reitsportszene. Dennoch ist ihm noch eine außergewöhnliche Premiere gelungen: Er veranstaltete in seiner erst kürzlich eingeweihten neuen Reithalle das erste Hallenvielseitigkeitsturnier zwischen Hannover, Hamburg und Bremen. „Es war ein Versuch“, sagt Wolfhart von Samson. „Es hat alles sehr gut funktioniert, so dass es in Zukunft hier weitere Events dieser Art geben wird. Die Reiter und Richter, aber auch die Zuschauer waren sehr zufrieden. Also bin ich es natürlich auch.“
Für den Parcours ließ der Veranstalter extra einen Spezialsand aus der Normandie kommen. Von Samson wollte, wie er betonte, die „besten Voraussetzungen für Pferd und Reiter schaffen“. Die zehn eigens aufwändig konstruierten, fantasievoll gestalteten Hindernisse wie der „Schweinerücken“, „Bienenstand“, „Futterraufe“ oder „Osterei“ wurden so naturgetreu wie möglich dargestellt.
Das ungewohnte Terrain für Pferd und Reiter, die eigentlich freies Gelände mit natürlichen Hindernissen gewohnt sind, machte vor allem Alexandra von Samson und ihrer Schimmelstute Greifenhagen nichts aus. Die Tochter des Veranstalters gewann die Premiere mit insgesamt 41,9 Punkten. Auf Platz zwei landete Hanna Stimbeck auf „Figaro M“ (42,8 Punkte), und auf dem dritten Rang kam mit Nadine Kabrowsi auf „Parzival“ (43,9 Punkte) eine zweite Lokalmatadorin. Parcourschef war der in der norddeutschen Vielseitigkeitsszene bestens bekannte Günther Pape. Schlechte Bilder gab es keine – der beste Beweis für einen einfühlsamen und den Anforderungen gerechten Aufbau.
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