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Rasant und sicher:Michael Jung und die Trakehner-Stute TSF Miss Meller im Ziel (Fotos: Julia Rau, rechts das tönende Hindernis in Kuckuckuhr-Form)

Stuttgart German Masters/Indoor-Geländederby

Zum Kuckuck: Jung und Miss Meller sensationell

Mit einem sensationellen Ritt hat sich Miss Meller TSF nach langer Verletzungspause zurückgemeldet: Gleich als erstes Starterpaar legte die Stute mit Michael Jung eine solche Fabelzeit hin, dass keiner der folgenden 21 Reiter aus dem hochkarätigen internationalen Starterfeld ihnen Paroli bieten konnte.

Als erste hatten Jung und Miss Meller die Herausforderungen der gewaltigen Hindernisse im Preis der Ensinger Mineral-Heilquellen, dem Indoor-Geländederby der Vielseitigkeitsreiter beim Internationalen Reitturnier STUTTGART GERMAN MASTERS, zu bewältigen. Und mit seinen fehlerfreien 79,99 Sekunden hatte der 25-Jährige auf der elfjährigen Trakehner-Stute vor 8.000 begeisterten Besuchern in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle eine Zeit vorgelegt, die die Konkurrenten vor eine unlösbare Aufgabe stellte.

"Ich musste alles riskieren"

Nach 2005 entschied Jung damit als erster Reiter überhaupt die Indoor-Vielseitigkeit bei den STUTTGART GERMAN MASTERS zum zweiten Mal für sich und durfte sich neben diesem Triumph über ein Preisgeld von 2.000 Euro freuen. Am nächsten kam der Marke von Jung noch Karim Florent Laghouag, der den Respekt einflößenden Parcours mit dem zwölfjährigen Wallach Histoire de Triballe in 81,48 Sekunden ebenfalls fehlerfrei absolvierte. Rang zwei und 1.500 Euro Preisgeld waren dem Franzosen mit diesem Ritt sicher. Dritter wurde Jürgen Allgöwer aus Inzlingen, der mit FBW Chico nach 81,97 Sekunden im Ziel war. In 79,89 Sekunden gar noch schneller als Michael Jung war Mannschafts-Weltmeister Frank Ostholt (Warendorf). Auf seinem Wallach After the Battle musste der Leiter des DOKR- Bundesleistungszentrums Reiten jedoch nach zwei Abwürfen im Parcours zehn Strafsekunden hinnehmen und sich letztlich mit Rang vier begnügen. Ostholt im buschreiter-Interview: "Ich mußte alles riskieren, was blieb mir anderes übrig!"

Stürze verliefen glimpflich

Robert Sirch stürzte mit Ballymakenny am Wasser, ebenso Raf Kooremans aus Belgien, doch es ging glimpflich aus. Besonders spektakulär war das Kuckucksuhr-Hindernis, welches nach Überwinden jeweils den Kuckuckton von sich gab. Ergebnisse

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Andreas Ostholt und Franco Jeas (links, Fotos Julia Rau). Unten: Jürgen Allgöwer und FBW Chico.

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Frank Ostholt und After the Battle

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Dirk Schrade und Grand Amour.

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