Theresa Sommerfeld
Sturz in Marbach ohne ernste Folgen
VON WOLF-DIETRICH NAHR
Offizielle und Zuschauer ahnten nichts Gutes, als nach dem Unfall von Theresa Sommerfeld mit dem Schimmel Flacon im CIC** in Marbach der Rettungshubschrauber einflog. Die gestürzte Amazone liegt zwar immer noch im Krankenhaus, aber alles ist nach Veranstalterangaben halb so schlimm.
Über die Art der Verletzungen der 19-jährigen Vielseitigkeitsreiterin aus Althengststett im Kreis Calw war am Pfingsmontag nichts zu erfahren. Aus einer Pressemitteilung des Marbacher Veranstalters geht aber hervor, dass es der jungen Dame nach Angaben des Vaters "den Umständen entsprechend gut" geht. Schwerwiegende Verletzungen gebe es nicht. Allerdings werde eine "längere Rekonvaleszenz" erforderlich sein.
Der Vater von Theresa Sommerfeld ist quasi der Zeuge für die Ursache des Unfalls: Ein Reiterfehler, befand der Papa hinterher. Er hatte unmittelbar an jenem Sprung 3 gestanden und den Sturz beobachtet. Er attestierte Designer Gerd Haiber einen "reiter- und pferdefreundlichen" Aufbau, wie es in einer Marbacher Pressemitteilung heißt.
Dass der Rettungshubschrauber für einiges Aufsehen gesorgt hat, ergab sich aus dem Umstand, dass nach mehreren anderen Stürzen alle Notarztwagen belegt waren und möglichst schnell Hilfe herbeigeholt wurde – eine beispielhafte Notfall-Logistik.
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