Startseite

Pferdemarkt

Reiter und Pferde

Events 2008

Porträts

Ausschreibungen

Stellen

Pinwand

Kurse

Deckanzeigen

Geländestrecken

Links

Fragebogen

FEI-Registrierung

Medical Card

Impressum/Kontakt

Olympia 2008

EM 2007

WM 2006

EM 2005

Olympia 2004

EM 2003

WM 2002

EM 2001

Olympia 2000

Archiv 2008

Archiv 2007

Archiv 2006

Archiv 2005

Archiv 2004

Startseite

banner16881x80
Banniquerneuklein
AnzeigeBuschreiter2008top

Sicherheit im Vielseitigkeitssport: Geländeaufbau

Selbstgestricktes Design produziert gefährliche Fallen

VON WOLF-DIETRICH NAHR

Viele ländliche Turnierveranstalter "stricken" ihre Geländestrecken selbst, oft mehr aus dem Bauch heraus und nach dem Besuch großer Events, wo sie sich Anregungen im Busch holen und nach dem Do-it-yourself-Prinzip versuchen, im eigenen Cross umzusetzen. Häufig werden die Parcoursbauer unmittelbar mit fertigen Geländestrecken konfrontiert. Für Änderungen vor Turnierbeginn gibt es eine ganz hohe Schwelle. Diese "Basisbewegung" kann offenbar ganz fatale Sicherheitsrisiken in sich bergen. Ein Fazit des Sicherheits-Themen-Nachmittags des CDV in Göttingen: Das Course Design benötigt mehr als den versierten Heimwerker mit der Kettensäge; dies ist eine Wissenschaft für sich, bei der umfangreiche Erfahrung und Kenntnis über das Zusammenspiel von Geländeprofil, Streckenlänge, Hindernisabfolge ect. gefordert sind. Der größte Sicherheitsbeitrag eines Veranstalters: das Verpflichten eines renommierten und ausgewiesenen Course Designers.

Im Rahmenprogramm des CDV referierte der internationale Parcoursbauer Christian Zehe zum Thema "Sicherheit und Schulung für Pferd und Reiter durch gezielten Geländeaufbau" (Kontakt: www.cross-country-design.de; der weitere Bericht gibt keine Details aus dem Zehe-Vortrag wieder!). Im Rahmen der Sicherheitsdiskussion in Göttingen hat Bundestrainer Rüdiger Schwarz anhand von Essentials des von ihm konzipierten WM-Kurses von Aachen Thesen zum Geländeaufbau dargestellt. Auszüge:

+ Der Sicherheitsaspekt lasse sich nicht nur am einzelnen Sprung festmachen, sondern die "Konzeption der Gesamtstrecke" wirke sich entscheidend aus. Rüdiger Schwarz' Beispiel: "Ein Steilsprung an der richtigen Stelle ist total ungefährlich."

+ Die Qualität des Geläufs hat einen wichtigen Sicherheitsaspekt. Harter Boden kann dazu führen, dass die Pferde "nicht mehr so zuspringen".

+ Nach mehreren anspruchsvollen Hindernissen kann ein allzu leichter Erholungssprung quasi die Pferde demotivieren. Schwarz: "Es kommt darauf an, dass die Pferde in der Luft bleiben oder wieder in die Luft kommen."

"Breakable" Pins längst im Einsatz

Nach Angaben von Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Turniersport bei der FN, gibt es nur eine Variante von "abwerfbaren" Geländehindernissen, die die FEI im Moment akzeptiert: die "breakable" Pins, die Hinderniselemente nach unten sacken lassen, wenn durch Druck von oben der gefürchtete und meist sehr folgenschwere Über-Kopf-Sturz von Pferd und Reiter droht. Diese Pins sind zum Beispiel in England längst im Einsatz. Allerdings lassen sie sich laut Otto-Erley nur bei einer kleinen Zahl von Hindernistypen verwenden. Nicht FEI-zugelassen sind die genormten Papprohre, die bei nationalen Turnieren in den Niederlanden teils sogar vorgeschrieben sind. Diese Hindernisse gehen bei einer definierten Belastung zu Bruch. Nach Meinung des FN-Experten gibt es dabei das Bewertungsproblem: Wie wird das Zerbrechen des Materials bestraft?

Ein einfacher und einsichtiger Ratschlag der FN: Transportable Hindernisse müssen absolut sicher im Boden befestigt werden, um den gefürchteten "Rolleffekt" zu vermeiden.

Ihre Meinung zum Thema?

Ausrüstung von Reiter und Pferd

Sportliche Vorbereitung und Fitness der Reiter

Reglement

Übersicht

Ärztliche Versorgung beim Turnier (folgt)

Ausbildung und Qualifikation von Trainern und Reitern (folgt)

BannerFEI
BannerKreuth2
logo
banner03081
BannerZehekleinKopie
BannerNahr2
BanniNeutralAnnaNeu
Buchenhof03
banner02062
Soederhof1
LOGOGestutHeidekaten
Talentschuppen
LPO1
pferdiabanner
TitelKalender225
BannerHorseRider
Logopfs226x201