Goldene Schärpe für Pferde
Olympiapferd Sleep Late im Siegerteam
Sieger der "Goldenen Schärpe für Pferde" im saarländischen Überherrn ist die Mannschaft Westfalen I.
Von Beginn an dominierte das Quintett von Landestrainerin Jutta Briel (Gevelsberg) den aus den fünf Teilprüfungen Theorie, Vormustern sowie Dressur, Springen und Geländeritt bestehenden Mannschaftswettbewerb und siegte am Ende mit 27 Punkten Vorsprung vor den Teams Hannover I und Vorjahressieger Weser-Ems.
Insgesamt bewarben sich 73 Paare aus zehn Landesverbänden um die "Goldene Schärpe", die es nach dem Vorbild der traditionellen Goldenen Schärpe für Ponyreiter seit 2004 offiziell auch für Nachwuchsreiter zu Pferde gibt. Austragungsort war der Linslerhof in Überherrn bei Saarlouis.
Zum Team Westfalen I zählte wie schon im Vorjahr Jasmina Schwarte (14, Emsdetten) mit Bijou, neu dazu kamen Tatjana Korte (13, Wetter) mit Utopia, Ina Koppe (15, Münster) mit D'Artagnan, Lisa-Marie Förster (12, Ahlen) mit Sunny Girl sowie Frederike Weitkamp (13, Warendorf-Milte). Letztere saß im Sattel des von Ingrid Klimke (Münster) zur Verfügung gestellten Vollblüters Sleep Late, der in Überherrn unter seinem bekannten Stallnamen "Blue" den Auftakt einer möglichen "Seniorenkarriere" erlebte.
Die Westfalen dominierten im Saarland aber nicht nur als Mannschaft, sondern auch in der Einzelwertung . Hier siegte Lisa-Marie Förster mit der siebenjährigen Houston-Tochter Sunny Girl. Nach einem Sieg in der Dressur (Wertnote 8,6) hatte sie auch im Gelände die Nase vorn. Die Richter bestätigten der Zwölfjährigen "viel Übersicht, stets kontrolliertes Reiten und einen geschmeidigen Sitz" und vergaben auch dafür die Höchstnote in dieser Prüfung, eine 9,0. Nur wenig mehr als Marina Papenkort (15, Ahlen) vom Team Westfalen II, die mit Enchilada eine Wertnote von 8,9 erzielte und am Ende Platz zwei in der Gesamteinzelwertung belegte.
Komplettiert wurde der westfälische Erfolg durch Ina Koppe, die mit D'Artagnan nicht nur Stil, sondern auch starke Nerven im Parcours bewies. Dafür gab es die Spitzennote 9,0 und am Ende den dritten Platz in der Gesamtwertung. Vierte wurde Sina Kreutzmann (16, Dachtmissen) vom Team Hannover I mit Lucifero, Platz fünf ging an Pamina Füting (15, München/Bayern) mit Dornröschen.
|