Buschreiter.de Portrait: Hinrich Romeike
Marius entwickelt sich zum Weltpferd
VON JULIA RAU (FOTOS) UND CARSTEN RÖHNERT (TEXT)
Hinrichs Vater Peter Romeike habe ihn damals in der Auswahl der Disziplin sehr bestärkt und auch gemeinsam mit Detlef Peper für solide Grundlagen in der Reitausbildung gesorgt. Mit den beiden Pferden Funfair und Chima erritt Romeike im Juniorenalter und als Junger Reiter dann mehrere gute Platzierungen bis zu den Championaten auf Landes- und Bundesebene. Im Senioren-Lager ritt er die beiden Pferde dann noch "mit wechselndem Erfolg", wie er sagt, in Prüfungen der Klasse M und S. Der selbst gezogene Dimitri von Sir Shostakovitch aus Romeikes Chima, fünf- und sechsjährig jeweils gut platziert auf dem Bundeschampionat, war dann das Bindeglied, bevor Hinrich Romeike mit Marius einen wirklichen Glücksgriff tat.
Fünfjährig kaufte Romeike den Schimmel von dem befreundeten Springreiter Jens Ridders. Von Anfang an "ließ sich dieses Pferd super arbeiten, hat nie was krumm genommen und sprang gleich ohne Weiteres Gräben und Wasser". Nach etlichen Geländepferdeprüfungen war er noch im gleichen Jahr 2. im Großen Finale des Bundeschampionats, sechsjährig Fünfter. Siebenjährig ging Mariuis seine erste Kurz-M in Kopenhagen und hat hier gleich gewonnen. Das Gefühl, "ein Weltpferd" zu haben, gab Marius seinem Reiter dann erstmals achtjährig bei seinem Einsatz in einer Kurz-M in Bialy Bór, wo er in "einem ausgezeichneten Gelände auch viel gelernt hat". So viel, dass Marius bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2002 in Brunnthal bereits eine "spektakuläre Geländerunde lief", 10. Platz, und bei seiner ersten langen Prüfung im CCI** in Kreuth auf den 3. Platz galoppierte. Dabei hat Romeike in diesem Jahr nicht nur auf die Stärken seines Pferdes im Gelände gebaut. Marius ging auch Dressur- und Springprüfungen und sammelte hier bis zur Klasse M Platzierungen. "Ich dachte mir, wenn er wirklich ganz gut wird, möchte ich nicht erst, wenn er S geht, merken, dass die Dressur zu schlecht ist". Das gleiche gilt für das Springen. Hier ließ sich Romeike von Karsten Huck helfen. "Ich hab hier ein besseres Pferd, da musst du mir mal helfen", habe er zu dem befreundeten Springreiter gesagt. Und: "Irgendwann muss er im Parcours mal 0 gehen und das wird wichtig sein, dafür wollen wir heute schon trainieren".Hier geht es mit der Maus weiter!
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