Buschreiter.de Portrait: Hinrich Romeike
"Es ist ein Wunder"
VON JULIA RAU (FOTOS) UND CARSTEN RÖHNERT (TEXT)

Jetzt ist er also auch im Olympiakader (wir berichteten bereits). Hinrich Romeike und sein Pferd Marius können wohl wie kein anderes Paar der deutschen Vielseitigkeitsszene als die Shootingstars der Saison 2003 angesehen werden.
"Es ist ein Wunder", sagt Romeike dazu im Gespräch mit buschreiter.de und meint damit insbesondere sein Pferd, dessen konstanten Leistungen unglaublich sind: "ein Phänomen ein Ausnahmepferd", sagt der 40-jährige Zahnarzt aus Nübbel bei Rendsburg in Holstein, der als reiner Amateur bei den Europameisterschaften 2003 als erfolgreichster deutscher Teilnehmer die Fahne hoch hielt. "Dieses Pferd ist seit fünf Jahren ein Wunder, und jedes Jahr hält er zwei, drei Highlights für mich bereit, die produziert er einfach so, ohne dass er sich quälen muss", beschreibt Romeike sein Pferd.
Nur mit Wundern hat der Aufstieg dieses Vielseitigkeitspaares aber natürlich nichts zu tun. Romeike sitzt seit dem Juniorenalter im Vielseitigkeitssattel. Durch die Pferde-begeisterten Eltern ist er mit der Reiterei aufgewachsen. Dabei hatte er vor dem Springen, wie er erzählt, "zunächst etwas Angst". Erst mit 16 Jahren hat er seinen ersten Parcours auf dem Oldenburger Schimmel Molar geritten. Das Jagdpferd Molar der Name ist der Fachausdruck für Backenzahn passte ideal in die Zahnarztfamilie Romeike und gab auch seinem jungen Reiter damals den richtigen Biss fürs Gelände. Einen Vielseitigkeitslehrgang bei Thomas Rüder und Horst Karstens Buch "Das Militarypferd" nennt er als weitere Marksteine zu der Erkenntnis: "Vielseitigkeit das ist das Richtige für mich". Horst Karsten blieb sein "absolutes Vorbild" und das Buch "habe ich fast auswendig gekonnt", sagt Hinrich Romeike.Hier geht es mit der Maus weiter!
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