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Hidalgo de l'Ile und Nicolas Touzaint waren in Pau nicht zu schlagen (die Archivaufnahme entstand bei der WM in Aachen, Foto Julia Rau)

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CCI**** Pau 2007

Nicolas Touzaint schwebt in den Sternen

VON WOLF-DIETRICH NAHR

Europameister Nicolas Touzaint hat beim "Heimspiel" im französischen Pau eindrucksvoll dokumentiert, dass er ein absoluter Ausnahme-Eventer ist: Der vielfache Championatsreiter gewann innerhalb weniger Stunden sowohl den CIC** (mit Joker d'Helby) und die erste Vier-Sterne-Prüfung im Lande – im Sattel von Hidalgo de l'Ile.

Der CCI****-Sieg war mit satten 32000 Euro dotiert. Touzaint mache aus dem Abschlussspringen ein nervenaufreibendes Erlebnis: Er "schöpfte" die zwei möglichen Abwürfe aus und gewann schließlich mit 0.6 Punkten vor der fabelhaften Mary King im Sattel von Imperial Cavalier und der zurückgekehrten Pippa Funnel mit Ensign, welche mit dem Dressursieg in den Event gestartet war. Andrew Hoy hatte nach der Vorstellung auf dem Viereck mit Yeoman's Point noch an denkbar aussichtsreicher 4. Stelle gelegen, das Pferd dann aber nicht mehr in das Cross von Pierre Michelet gestartet. Die allermeisten Jockeys attestierten dem ersten Vier-Sterne-Kurs auf französischem Boden, dass er auf diesem Niveau nichts zu wünschen übrig ließ.

27 Verweigerungen

Tatsächlich erwies sich die Geländestrecke als deutlich selektiv: 34 Paare galoppierten aus der Startbox; hinterher addierten die Hindernisrichter immerhin 27 Verweigerungen, zwei weitgehend folgenlose Stürze sowie sechs Reiter, die von sich aus das Handtuch warfen (unter anderem Zara Phillips mit Red Baron), und ein disqualifiziertes Paar (Ruth Edge und Muschamp Impala). Nicolas Touzaint: "Der Sieg mit Hidalgo bedeutet sehr viel für mich. Seit langem wusste ich, was in dem Pferd wirklich steckt. Das war erst seine dritte Vier-Sterne-Prüfung. Das macht den Sieg besonders wertvoll."

Oiwa und Chiacchia patzten

Mit nicht fehlerfreien und deshalb nicht übermäßig schnellen Ritten im Cross brachten der häufiger auch in Deutschland startende Japaner Yoshiaki Oiwa Fifth Avenue Fame und der US-Amerikaner Darren Chiacchia Better I Do It ins Ziel. Andrew Nicholson hätte mit Ginger May Killinghurst locker den Sieg nach Hause reiten können – bei einer Nullrunde im Parcours. Statt dessen erlebte der Neuseeländer im Stangenwald ein mittleres Desaster: Die fünf Abwürfe kosteten den Profi nicht weniger als 26 000 Euro...

Einziger deutscher Akteur in Pau war der ehemalige Bundestrainer Martin Plewa, der als Richter fungierte.

Ergebnisse

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