Olympia-Vorschau
Das olympische Gelände
Für die Statistiker unter den Vielseitigkeits-Fans: Die erste Wegestrecke in Sydney misst genau 4620 Meter. Dem folgt eine 3105 Meter lange Rennbahn mit neun Steeplechase-Hindernissen. An die schließt sich die zweite Wegestrecke mit einer Länge von 8800 Metern an. Das Herzstück der Geländetage für Teams und Einzelreiter stellt nach Einschätzung von Chef-Bundestrainer Martin Plewa einen reellen Vier-Sterne-Kurs mit erheblichen technischen Anforderungen in hügeligem Gelände dar demnach eine echte Olympia-Herausforderung für die besten Eventer der Welt. Das Cross für Mannschaften und Individualisten unterscheidet sich: Die Teams bewältigen 29 Hinderniskomplexe, während es bei den Einzelreitern 32 sind. Wer übrigens auf gepackten Koffern für die Reise nach Australien sitzt: Die Geländestrecke kann von Zuschauern am 16., 17. und 20. September jeweils von 11 bis 15 Uhr abgegangen werden.
Dressur und Springen

Für die Freaks zum Nachreiten daheim: Die Mannschafts-Eventer müssen auf dem Viereck die internationale Dressuraufgabe für Drei- und Vier-Sterne-Prüfungen aus dem Jahr 1998 zeigen. Die Einzelpaare reiten die Version von 1975. Der Springparcours wird 500 bis 600 Meter lang sein und muss mit einem Tempo von 375 Meter pro Minute absolviert werden. Auf diesem Weg sind zwölf Hindernisse mit 15 Einzelsprüngen zu überwinden.
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