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Marbach – Noch mehr Olympia-Kandidaten – Topreiter aus zwölf Nationen – Zeitplan steht – Webcam geschaltet

Die Vorfreude ist gewaltig: In wenigen Tagen beginnt die Internationale Marbacher Vielseitigkeit. Ab Donnerstag messen sich Topreiter aus 12 Nationen in vier internationalen Wettbewerben auf dem Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts. Und auch wenn das Wet-ter in letzter Zeit so manche Kapriole geschlagen hat und anderswo zum einen oder anderen Startverzicht führte – Marbach kann einmal mehr optimale Bedingungen bieten! Wer sich davon überzeugen und schon jetzt einen Blick aufs Gelände werfen möchte – die Webcam unter www.eventing-marbach.de liefert Livebilder.

Die Vorfreude ist gewaltig: In wenigen Tagen beginnt die Internationale Marbacher Vielseitigkeit. Ab Donnerstag messen sich Topreiter aus 12 Nationen in vier internationalen Wettbewerben auf dem Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts. Und auch wenn das Wet-ter in letzter Zeit so manche Kapriole geschlagen hat und anderswo zum einen oder anderen Startverzicht führte – Marbach kann einmal mehr optimale Bedingungen bieten! Wer sich davon überzeugen und schon jetzt einen Blick aufs Gelände werfen möchte – die Webcam unter www.eventing-marbach.de liefert Livebilder.

Meister, Sieger, Löwenherzen
Für den CIC*** haben sich 63 Reiter in die Nennungsliste eingetragen. Sie garantieren Sport auf Topniveau: Dirk Schrade, der amtierende Mannschafts-Olympiasieger, -Welt- und -Europameister, Peter Thomsen, der wie Schrade zum Gold-Team der Olympischen Spiele 2012 gehörte, die Brüder Felix und Ben Vogg, die für die Schweiz ein Rio-Ticket anpeilen, die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London Sara Algotsson-Ostholt aus Schweden, und – aktuell hinzugekommen – die mehrfache Belgische Meisterin Karin Donckers, 15. der Einzelwertung der olympischen Vielseitigkeit 2012.
Die Liste ließe sich fortsetzen. Insgesamt zwölf Nationen schicken Reiter nach Marbach, naben Deutschland sind das Italien, die Niederlande, Irland, Spanien, Belgien, die Schweiz, Schweden, Polen, Norwegen, Frankreich und Österreich. Das wird ein wahrlich internationales Pferdefest!

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Dirk Schrade ist nur wenige Kilometer vom Haupt– und Landgestüt entfernt aufgewachsen und selbstverständlich zu Gast / Foto: Tom Hartig

Herzstück der Turniertage auf der Schwäbischen Alb ist der Samstag, an dem die spektakulären Wettbewerbe im Gelände anstehen. Eröffnet wird das Programm von den Reitern der langen Ein-Stern-Prüfung (CCI*, 46 Teilnehmer) um 8 Uhr. Weiter geht’s um 10.15 Uhr über den Kurs der Kurz-Prüfung (CIC*), für die mehr als 60 Nennungen vorliegen und bei der manch internationaler Star seine Nachwuchspferde präsentiert. In den beiden Ein-SternVielseitigkeiten wird übrigens Baden-Württembergs Landesmeister ermittelt, um den Titel des Deutschen Berufsreiter-Champions wird auf Drei-Sterne-Niveau geritten.

Um 13.15 haben dann die Kleinen mit dem Löwenmut ihre Chance: Dann heißt es für rund 60 Ponys und ihre Reiter, Vermögen und Cleverness im internationalen Pony-Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Nicht nur deutsche Nachwuchsreiter, auch starke Equipen aus Frankreich, Italien und den Niederlanden werden am Start sein. Das muss man gesehen haben! Zu den mutigen Ponyreitern gehört übri-gens Ingrid Klimkes Tochter Greta Busacker. Die Chance, dass die Zuschauer in Marbach auf ihre Mutter treffen, stehen also gut. Nach ihrer Absage des zeitgleich stattfindenden Turniers im britischen Badminton wird die Reitmeisterin, die Goldmedaillen von zwei Olympischen Spielen, zwei Weltmeisterschaften und drei Europameisterschaften, in ihrer Vitrine hat, sicher ihre Tochter in Marbach coachen. Aber natürlich fiebern die Fans vor allem den Ritten über die mächtigen Hindernisse der Drei-Sterne-Vielseitigkeit (CIC3*) entgegen. Um 15.15 Uhr geht der erste Reiter auf den Kurs.

Der Karst macht’s möglich
Wer fürchtet, das Wetter – in letzter Zeit ja nicht eben frühlingshaft – könnte den Veranstaltern noch einen Strich durch die Rechnung machen, kann beruhigt werden. Optimale Bedingungen sind zu erwarten und nicht nur, weil das Team um Kursdesigner Gerd Haiber mit den aktuellen Strecken einmal mehr Meisterstücke geliefert hat. Dafür spreichen auch die positive Wetter-Prognose, und nicht zuletzt eine geologische Besonderheit der Schwäbischen Alb. Sie gehört zu den Karstlandschaften und das bedeutet, dass Wasser extrem schnell abfließen kann. Überzeugen Sie sich selbst – über die Webcam auf www.eventing-marbach.de. Auf der Homepage des Veranstalters können Sie schon jetzt einen Blick aufs Areal rund um die „Alte Hütte“, einer der spektakulärsten Kurs-Abschnitte, werfen. Genießen Sie den Blick, quasi die Ruhe vor dem internationalen (An-)Sturm. Den allerdings sollten Sie vor Ort live erleben – Gänsehaut wird garantiert!

Aktuelle Infos immer unter: www.eventing-marbach.de