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Spitzenpaare auf dem Viereck: Simone Deitermann und Flambeau H; Lucinda Fredericks und Headly Britannia (alle Fotos Julia Rau)

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CCI**** Luhmühlen/Dressur

Australier und Deutsche setzen Maßstäbe

VON JULIA RAU (FOTOS) UND WOLF-DIETRICH NAHR (TEXT)

Die australische Championatsreiterin Lucinda Fredericks setzte am Ende im Sattel von Headly Britannia im kleinen, aber feinen Feld der 24 Vier-Sterne-Paare auf dem Dressurviereck die Maßstäbe: Mit 32.6 Punkten startet sie am Samstag als Overnight Leader ins Cross.

Dieser Amazone mit Olympiaambitionen musste Simone Deitermann auf dem Viereck den Vortritt lassen. Dabei stellte sie den 15-jährigen Westfalen Flambeau H mit beeindruckender Routine und Präzision vor. Zwischendurch ging Simone Deitermann mit 35.4 in Führung. Die Unparteiischen honorierten die Galopptour unter anderem mit 9er Noten. Auch die fliegenden Wechsel des Paares beeindruckten die Richter sichtlich. Die Reiterin bekannte hinterher, dass sie mit einer "positiven Anspannung" in die Teilprüfung gegangen sei. Von Flambeaus Leistung war sie sehr angetan. Leichter selbstkritischer Anflug: "Die Vorstellung könnte noch etwas frischer sein." Aber das ist leichter gesagt als getan: "Bei Flambeau ist es manchmal etwas schwierig, den Rhythmus zu verändern."

Exzellente Vorstellung

Lucinda Fredericks und Simone Deitermann hatten nacheinander Andrew Hoy als vorläufig Führenden abgelöst. Der Australier rechnet sich ebenfalls einen Olympiastart aus. Mit dem bereits 17-jährigen Vollblut-Wallach Moonfleet gab Hoy eine exzellente Vorstellung, die im mit 39.3 am Ende den 3. Dressurplatz eintrug.

Schrade und der Admiral auf Angriff

Die drei weiteren deutschen Eventer bewiesen, dass sie auf Vier-Sterne-Niveau alles andere als fehl am Platze sind: Dirk Schrade ritt mit Admiral von Schneider auf Angriff. Die Leistung des 13-jährigen Wallachs wurde mit 45.9 honoriert, was schließlich Platz 7 bedeutete. Es hätten durch aus einige Punkte mehr sein können, wenn der Admiral beim Rückwärtsrichten nicht für Augenblicke durch die Tribünenkulisse abgelenkt gewesen werde. Auch bei den fliegenden Wechseln gab es minimale Störungen. Mit 47.8 rangieren Frank Ostholt und Little Paint auf Platz 10 und Kai-Steffen Meier/Karascada M geht von der 16. Stelle aus am Samstag ins Gelände.

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