CIC*** Luhmühlen/Dressur
Olympia-Kandidaten mit Traumleistungen auf dem Viereck
Am Ende führten fünf deutsche Olympia-Kandidaten-Paare nach der Dressur die Rangliste an. Das Richtertrio Christoph Hess, Anne-Mette Binder (Dänemark) und Christoph Landoldt (Schweiz) sahen schließlich die Olympiasiegerin der Herzen von 2004, Bettina Hoy und Ringwood Cockatoo, ganz vorne. Fotoimpressionen
Mit einer exzellenten Dressurleistung in der CIC*** Milford Trophy haben die deutschen Olympiakaderreiter am ersten Veranstaltungstag in Luhmühlen ein Ausrufezeichen gesetzt. Lange hatte Frank Ostholt mit Air Jordan (34,3 Punkte) geführt. Dann kamen Bettina Hoy und ihr Vorzeigepferd Ringwood Cockatoo in das Dressurviereck und begeisterten die Zuschauer auf den Rängen mit einer nahezu perfekten Vorstellung. 29,6 Punkte standen am Ende für die beiden zu Buche - eines der besten Ergebnisse ihrer Karriere.
"Beste Dressur aller Zeiten"
Bundestrainer Hans Melzers Begeisterung steigerte sich noch, als Ingrid Klimke mit FRH Butts Abraxas mit 33,9 Punkten auf Rang zwei ritt. Beachtlich auch das Ergebnis von Beeke Kaack und Sinjang, die auf den Punkt das Ergebnis von Frank Ostholt erreichten und mit ihm Platz drei teilen. „Das war unsere beste Dressur aller Zeiten“, jubelte Kaack. Nur knapp hinter den beiden liegt mit Hinrich Romeike der fünfte Olympiakandidat, der mit Marius Voigt-Logistik auf 36,1 Punkte kam.
14 Deutsche unter Top 15
Nun erst folgt mit der Schwedin Linda Algotsson und Stand By Me das erste ausländische Paar (41,3) – und das mit einem großen Abstand. Insgesamt kamen 14 der 20 deutschen Starter unter die Top 15. Ebenfalls gut dabei: der zweifache Olympiasieger Andrew Hoy mit seinem Olympiapferd Master Monarch (45,7 Punkte) auf Rang sieben.
Am Samstag, 14. Juni, um 10.30 Uhr beginnt für die 41 Starter nun die Geländeprüfung in der Milford Trophy.
Luhmühlen-Special
|