Buschreiter.de aktuell: CCI****/CIC** Luhmühlen
Kandidaten in drei Gruppen
AUS LUHMÜHLEN BERICHTEN JULIA RAU (FOTOS) UND WOLF-DIETRICH NAHR (TEXT, REDAKTION)
Im Anschluss an die Vier-Sterne-Vielseitigkeit hat der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) die Longlist für die Europameisterschaften in Blenheim/GBR (8. bis 11. September) bekannt gegeben. Rangiert wurde in drei Gruppen. Der ersten Gruppe gehören an (alphabetisch): Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau H, Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Little Lemon und FRH Serve Well, Bettina Hoy (GatcombeGBR) mit Ringwood Cockatoo und Diamond Magic, Ingrid Klimke (Münster) unter dem Vorbehalt ihrer Einsatzfähigkeit mit Sleep Late, Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan und Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius. Der zweiten Gruppe gehören an (alphabetisch) Stefanie Thompson (Oxon) mit Hilton Star und Jackos Delight, Peter Thomsen (Lindewitt) mit The Ghost of Hamish und Anna Warnecke (Osnabrück) mit Twinkle Bee. Die dritte Gruppe (alphabetisch): Bodo Battenberg (Zolling) mit Dame Edna und Annekatrin Franzky (Soderstorf) mit Welfin. Bettina Hoy siegte nicht nur mit dem fabelhaften Dressurergebnis von 33.9, sondern war auf der 6440 Meter langen CCI****-Geländestrecke auch noch exakt in der Optimum Time von 11 Minuten und 18 Sekunden und das, obwohl ihre alte Cross-Uhr an der Neun-Minuten-Marke umgespungen war: "Ich bin nach Gefühl weitergeritten und die Rechnung ist genau aufgegangen. Chatsworth hat mir und
Ringwood Cockatoo sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Er wird mutiger und lässt sich auch schneller reiten." Andreas Dibowski hat im ersten Viertel der Geländestrecke nach eigener Aussage drei Plätze (und 3500 Euro Preisgeld) "verbummelt": "Ich war am Zwei-Minuten-Punkt sehr erschrocken, als ich gemerkt habe, dass ich 20 Sekunden zu langsam bin, aber Serve Well ist nun einmal kein Rennpferd und kann die Zeit auf der restlichen Strecke nicht mehr reinholen." Dibo wertete die Leistung der Hannoveraner Stute bei ihrer ersten Vier-Sterne-Prüfung dennoch positiv: Das Pferd habe dann die Zeit bis zum Ziel gut durchgehalten und sich an den Sprüngen sehr sicher gezeigt. Publikumsliebling Frank Ostholt fand es "gigantisch, vor einer solchen Kulisse zu reiten und von so vielen begeisterten Zuschauern angefeuert zu werden". Air Jordan schien vor Energie und Tatendrang fast zu platzen. "Er war anfangs sehr stark und wollte los, aber dann war er schön im Rhythmus. Ich habe jeden Sprung genossen." Hier geht es weiter!
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