Abenteuerliche Reise nach Kentucky
Verrückt: Mit dem Taxi von Paris nach Madrid
Die beiden britischen Top-Eventer Oliver Townend und William Fox-Pitt hatten erhebliche Schwierigkeiten, ihre Reise zum CCI**** nach Kentucky/USA anzutreten. Der Grund: Die Flugbeschränkungen in Europa wegen des Vulkanausbruchs auf Island.
Die Profis sagten erst ihre Auftritt beim Turnier in Belton Park ab, wo auch Kai Rüder und Anna Warnecke am Start gewesen waren. Townend fuhr mit dem Zug nach London und von da aus weiter mit dem Eurostar nach Paris. Und dann wurde es filmverdächtig: Wegen eines Streiks der französischen Bahn war erst einmal Endstation. Deshalb entschloss sich der Brite von Paris nach Madrid mit dem Taxi zu fahren. Preis unbekannt. Fox-Pitt benutzte ein Privatflugzeug eines Sponsors, um in Madrid so wie Townend den Flieger in die USA zu erreichen. Geplante Ankunft in den Staaten: Dienstag früh.
Für Oliver Townend macht sich vielleicht die teure Taxifahrt bezahlt: Der Gewinner von Badminton und Burghley 2009 hat mit einem Sieg in Kentucky die Chance, den legendären Rolex Grand Slam einzusacken. Und der ist mit schlappen 350.000 US-Dollar dotiert. Dafür kann man sich schon einmal auf den Lenker legen.
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