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Eine Neuauflage des Championatseinsatzes (hier in Fontainebleau 2009) wird es in diesem Jahr für Karascada M und Kai-Steffen Meier nicht geben (Fotos Julia Rau)

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Karascada M

Manifeste Verletzung glücklicherweise nicht feststellbar

VON WOLF-DIETRICH NAHR

Die gute Nachricht ist, dass das WM-Longlist-Pferd Karascada M von Kai-Steffen Meier nach bisherigen ärztlichen Erkenntnissen beim letzten Event in Malmö zwar keine Verletzung davongetragen hat. Die schlechte Nachricht ist aber, dass die 13-jährige Heraldik xx-Tochter sicher nicht an den Weltreiterspielen in Kentucky teilnehmen kann.

Kai-Steffen Meier hat sich entschlossen, die Vier-Sterne-Stute in der Saison 2010 nicht mehr einzusetzen, sondern ihr eine Pause zu gönnen, über deren Länge erst nach einer weiteren tierärztlichen Untersuchung entschieden wird, wie er im buschreiter.de-Interview erklärte.

Minimal lahm

Bei einer routinemäßig geplanten Untersuchung des Pferdes am Tag nach dem Weltcupturnier in Malmö stellte Teamvet Dr. Carsten Rohde per Ultraschall eine leichte Entzündung des Unterstützungsbandes vorne links fest. Meier: "In Malmö war alles gut und unauffällig." Am Montag allerdings sei "Nina" minimal lahm gewesen und habe eine Schwellung aufgewiesen. Vermutlich liege eine Zerrung und Entzündung des Unterstützungsbandes vor. "Ich hoffe, dass es bei der Entzündung bleibt und keine Fasern betroffen sind", sagte Kai-Steffen Meier, der zwei Tage nach dem Befund "ganz glücklich" darüber ist, dass das Bein nicht dicker geworden ist, sondern "eher dünn und kalt" sei.

Viel Zeit für den Aufbau

Der Reiter hat inzwischen entschieden, mit der Stute in 2010 keine Prüfung mehr zu gehen und ihr die erforderliche Regenerationszeit einzuräumen. Dies bedeutet natürlich, dass es den Auftritt bei der letzten Sichtung in Schenefeld Ende August nicht geben wird – und fraglos auch keine Nominierung für die WM in den USA. "Ich setzte mich nun zeitlich nicht unter Druck, sondern werde die Winterarbeit zum Aufbau nutzen", so Kai-Steffen Meier im buschreiter-Interview.

Tiefe und schräge Landestellen

Was letztlich der Auslöser für die Blessur gewesen ist, vermag der Reiter nicht genau zu rekonstruieren. "Einmal in der Schräge landen und wegknicken reicht schon." Und in Malmö habe es mehrere tieferen oder schräge Landestellen gegeben, berichtete Meier. Denkbar sei auch, dass die Irritation des Unterstützungsbandes erst beim Springen ausgelöst worden sei. Jedenfalls gibt es keinen Zusammenhang zum vorzeitigen Aus in Aachen, wo Kai-Steffen Meier Karascada nicht mehr im Gelände vorgestellt hat. Die Ursache dafür war ein kleiner Einschuss an einem Hinterbein gewesen.

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