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Vizeeuropameisterin Franziska Roth ist sehr stolz auf die Silbermedaille.

Junioren-EM Avenches/Pardubice/Bundesnachwuchschampionat

Ganz knapp die Goldmedaille verpasst

Bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften der Junioren hat Franziska Roth aus Dörpen mit Dictus J die Silbermedaille gewonnen. Die Deutsche Juniorenmeisterin musste im Schweizer Avenches lediglich Titelverteidigerin Laura Collett mit Rayef den Vortritt lassen.

Die Britin durfte sich ebenso wie ihre Landsfrau und Bronzemedaillengewinnerin Emily Llewellyn mit Pardon me II außerdem über eine Mannschaftsgoldmedaillen freuen. Das deutsche Quartett belegte Platz vier. Souverän brachte Franziska Roth mit Dictus J ihr Dressurergebnis von nur 35,7 Minuspunkten nach Hause und musste sich damit um nur 0,2 Minuspunkte ihrer britischen Konkurrentin geschlagen geben.

Ganz so glatt lief für ihre deutschen Mitstreiterinnen nicht. So war die erste deutsche Mannschaftsreiterin, Sonja Buck (Pfalzgrafenweiler) mit Ohio, in der Dressur deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben, konnte ihr Ergebnis aber ebenfalls bis ins Ziel erhalten und rückte damit vom 34sten auf den 14ten Platz im Endstand vor (53,4). Im Laufe der dreiteiligen Prüfung konnte sich auch die jüngste deutsche Temareiterin Melanie Held (15, Massenhausen) nach vorne arbeiten. Hatte sie in der Dressur mit 56,4 Minuspunkten noch das Streichergebnis für die deutsche Mannschaft abgeliefert, konnte sie sich mit dem erfahrenen Salino TSF – mit Vater Hans-Heinrich Held beim CCI**** in Burghley einst platziert – dank einer fehlerfreien Geländerunde und nur einem Abwurf im Springen auf den 23. Platz verbessern (60,4). Umgekehrt lief es für Johanna Dörner (Bocholt) mit Eden Rock. Die Deutsche Vizemeisterin musste nach einem guten Start in der Dressur (40,5) sowohl eine Verweigerung im Gelände, als auch einen Abwurf im Parcours hinnehmen und beendete die Prüfung damit auf Platz 29 (64,5). Für das deutsche Team bedeutete dies ein Endstand von 144,7 Minuspunkten und damit Platz vier. Die Goldmedaille ging nach Großbritannien (133,1), Silber an Schweden (137,2), Bronze an Frankreich (144,7).

Knapp an einer Medaille in der Einzelwertung vorbei ritt in Avenches aber nicht nur das Team, sondern auch Einzelreiterin Viviane Weltin (Egestorf) mit Linus. Nach Dressur und Gelände noch auf Platz vier liegend, kostete sie ein Abwurf im Springen zwei Plätze. Sie beendete ihr EM-Debüt mit 42,3 Minuspunkten auf Platz sechs. Ohne Wertung blieb dagegen die zweite Einzelreiterin Franziska Schroer (Gütersloh) mit Kimberley. Ihre EM endete vorzeitig nach vier Verweigerungen im Gelände.

Beim Event auf Ein-, Zwei- und Drei-Sterne-Niveau im tschechischen Pardubice ging der Nationenpreis an das deutsche Team in der Besetzung Janet Wiesner mit Horstfelde's Libero; Nico Schmidt mit Aristocrat xx; Yvonne Hausser-Knabe mit Shadow; Hannes Mergler mit So Lonley. Es folgten die Mannschaften von Polen und Österreich. Die Alpenrepublikaner, die Deutsche Janet Wiesner und Michael Jung dominierten die Veranstaltung. Der Sieg im CCI* ging an Markus Liebmann/Lucky One mit Jung und FBW River of Joy als "Runner Up". Den Zwei-Sterne-Sieg vereinnahmte Michael Jung im Sattel von La Biosthetique Sam vor der doppelt platzierten Janet Wiesner mit Piccolo (2.) und Golden Joy (3.). In der Drei-Sterne-Pürfung hatte Harald Ambros einen Lauf: Er belegte mit Quick Platz 1 und mit Gidram Nimfa Rang 3, während Silber an den Polen Pawel Spisak und Weriusz ging.

Vielseitigkeit gab es auch beim Bundes-Nachwuchschampionat in Warendorf, wo in der Mannschaftswertung (Pferde) die Mannschaft aus Hannover-Bremen (Christin Tidow mit Grapelli, Christoph Wahler mit Herakles TSF, Isabel Wahler mit Candle Light und Josephine Schmunk mit Kanuda Gem) dominierte. Es folgten die Teams aus Weser-Ems, Schleswig-Holstein, Bayern und Berlin-Brandenburg. In der Einzelwertung (Pferde) sah die Platzierung so aus: 1. Christin Tidow (Springe/HAN) mit Grapelli; 128,0; 2. Sebastian Winkel (Marl/WEF) mit E-mail; 124,5; 3. Maja Kozian-Fleck (Felde/SHL) mit park' Tamburin; 124,0; 4. Katrin Boenigk (Burbach/HES) mit Fleuri; 120,6; 5. Isabell Wahler (Bad Bevensen/HAN) mit Candle Light. Die Mannschaftswertung (Ponys)
sicherte sich Schleswig-Holstein (Alina Meister mit Admiral Akim, Paula de Boer mit Castello N und Katharina Kremerskotten mit Amicelli), während Rheinland, Westfalen, Bayern und Weser-Ems die weiteren Plätze unter sich ausmachten. In der Einzelwertung (Ponys) lieferten folgende Paare die besten Ergebnisse ab: 1. Meister Alina (Löptin/SHL) mit Johnny Boy; 133,30; 2. Simone Boie (Hünxe/RHL) mit Daiquiri; 124,20; 3. Julia Füntmann (Recklinghausen/WEF) mit Noblesse Stella; 124,0; 4. Shanice Ashanti Stepper (Lüdershagen/MEV) mit Kira XXIX; 123,8;
5. Nina Thurn (Bonn/RHL) mit Classic Touch; 122,5.

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