Buschreiter.de — Porträt: Inken Johannsen/Teil 1

Triumph und Tiefpunkt

VON JULIA RAU (FOTOS) UND WOLF-DIETRICH NAHR

1998, im Jahr der Weltreiterspiele in Rom, lagen Triumph und Tiefpunkt ganz nahe beieinander. Nach der Deutschen Meisterschaft hätte die Stute eine Pause nötig gehabt. Der Transport zu den Weltreiterspielen und nach Hause offenbarte Sehnenprobleme. Inken Johannsen: "Nach über 20 Stunden Fahrt konnte das Pferd daheim nicht mehr laufen, das hat mir sehr weh getan." Ein Jahr lang ging die Holsteinerin (von Ricardo und aus einer Mutter vom englischen Vollblüter Follywise xx) überhaupt keine Vielseitigkeit.

1999 nahm Inken Johannsen mit ihrem Top-Pferd wieder leichte Arbeit auf. Das Comeback des Paares war dann das CCI*** in Blenheim, wo sich die beiden gegen Weltklasse-Konkurrenz mit Platz 4 zurückmeldeten. Zuvor hatte sich die Amazone dagegen entschieden, eine Olympia-Teilnahme in Sydney und die beschwerliche Sichtung davor ins Auge zu fassen. Buschreiter.de unterstützte die Fair-Play-Trophy-Kandidatur Inken Johannsens, die die meisten Stimmen auf sich vereinigte.
Das Publikum honorierte ihre Entscheidung, zugunsten von Brilliante das Verletzungsrisiko einer zu frühen Olympia-Teilnahme nicht einzugehen. Mehr mit kräftigem Klick

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