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Frank Ostholt und Mr. Medicott mischen nach dem Ende des ersten Dressurblocks an Platz 6 vorne mit (Fotos Julia Rau)

Olympia: Erster Dressurblock

Thomsen und Ostholt sind gut dabei

Nach dem Abschluss des ersten Dressurblocks rangieren die ersten beiden deutschen Eventer bei Olympia in Hongkong auf Rang 6 und Rang 18.

Peter Thomsen, der als dritter Starter aufs Viereck musste, beendete seinen Ritt mit 53,3 Minuspunkten und rangiert damit vorläufig auf dem 18. Platz, die die FN berichtet. Noch kurz vor dem Einritt wechselte er die Zäumung seines Pferdes von Kandare auf Trense, da sich sein neuseeländischer Vollblüter The Ghost of Hamish "nicht wohl damit gefühlt hat". Bis auf ein paar kleine Patzer im Schulterherein und in der Galopptour war Thomsen mit seinem Ritt zufrieden: "Ich weiß, dass mein Pferd in der Dressur nicht brilliert. Eine 50er Dressur ist das, was war wir zeigen können. Unser Stärke liegt einfach mehr im Gelände und im Springen."

Sehr zufrieden mit seinem Ritt mit Mr. Medicott war dagegen Frank Ostholt: "Wir haben alles zeigen können, was im Moment drin ist. Eine Anfang 40er-Dressur ist das, was momentan geht." Mit 44,6 Minuspunkten kam das Paar aus der Prüfung und rangiert damit auf dem sechsten Rang in der Zwischenwertung. "Aber es kommen ja noch zwei Teilprüfungen", sagte Ostholt und betonte noch einmal das Ziel der Mannschaft: eine Medaille - "in welcher Farbe auch immer".

Mit dem Franzose Didier Dhennin mit Iseme du Temple ist heute Morgen der erste von drei Dressurblocks der olympischen Vielseitigkeitsprüfung zu Ende gegangen. Die ersten 25 Paare von insgesamt 70 Teilnehmern zeigten ab 6.30 Uhr Ortszeit auf dem Viereck ihr Können Die vorläufige Führung übernahm mit 30,4 beziehungsweise 37,0 Minuspunkten das australische Ehepaar Lucinda Fredericks mit Headley Britannia und Vize-Weltmeister Clayton Fredericks mit Ben Along Time.

Hinter den beiden Australiern konnte sich heute die US-Amerikanerin Gina Miles mit Mcinlaigh auf dem dritten Platz einreihen (39,3), gefolgt von der in Deutschland lebenden Schwedin Linda Algotsson mit Stand by Me (41,5) und dem letzten Reiter dieses Startblocks, Didier Dhennin mit Ismene du Temple (42,8). Der zweifache Olympia-Siegerin Mark Todd (Neuseeland), der nach mehrjährigen Pause in diesem Jahr sein sportliches Comebacl feiert, beendete die Dressur mit 49,4 Minuspunkten auf Platz neun. Er musste mit seinem Schimmel Gandalf heute Morgen als Erster aufs Viereck und wird damit auch in der Geländeprüfung am Montag der "Pathfinder" sein.

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Gebisswechsel kurz vor dem Einritt: Peter Thomsen und The Ghost of Hamish (Foto Julia Rau)

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