bannerhochformat SveniBannerlang
buschreiterbanner
banner0310
HERALStandbild
BanniWellington

Startseite

Pferdemarkt

Reiter und Pferde

DVD-Shop

Events 2010

buschreiter-TV

Porträts

Ausschreibungen

Bayern-Training

Stellen

Pinwand

Kurse

Deckanzeigen

Hundebanner

Der Vater und Großvater einer großen Zahl glänzender Vielseitigkeitspferde: der Vollblüter Heraldik xx (Foto: Birkhof/Horst Streitferth)

Die Heraldik xx-Story

Wunder-Rappe mit Goldmedaillen-Potenzial

VON WOLF-DIETRICH NAHR

Der elegante, trockene, knapp 1,70 Meter große Rappe hat durch seine Nachkommen Dressurreiter, Vielseitigkeitscracks und Springjockeys im großen Sport zu Glücksgefühlen und bemerkenswerten Erfolgen verholfen. Seine Söhne und Töchter begeistern auch ambitionierte Amateure und Freizeitreiter. Andreas Dibowski und Ingrid Klimke verdanken dem englischen Vollblüter Heraldik xx ihre Mannschaftsgoldmedaillen von Hongkong mit FRH Butts Abraxxas und Butts Leon. Das Gestüt Birkhof in Baden-Württemberg hat durch Heraldik xx einen nationalen und internationalen Ruf erlangt. Der Hengst hat längst Zucht- und Vielseitigkeitsgeschichte geschrieben. Achtung, Leseraktion: Berichten Sie über Ihre Erfahrungen mit Heraldik-Abkömmlingen!!!

Nicht seine Abstammung, aber seine Herkunft liegt im Dunklen, sein Ende war spektakulär: Jürgen Casper vom Gestüt Birkhof kann zwar das Pedigree referieren, weiß aber nichts Genaues über den Züchter von Heraldik xx in der ehemaligen Tschechoslowakei. Der Rappe stammt jedenfalls von dem Wiesenklee xx-Sohn Caramel xx ab und ist aus einer Calé xx-Mutter.

Vermutlich Herzversagen

Und das Ende? Es war im April 2005 im Gestüt Birkhof zwischen Stuttgart und Ulm. Der 23 Jahre alte Zuchhengst hatte wie jeden Morgen abgesamt, stieg vom „Phantom“ – und fiel tot um, vermutlich Herzversagen. Die Gestüts-Tierärztin war sofort zur Stelle, konnte dem sterbenden Heraldik xx aber nicht mehr helfen. Jürgen Casper ist noch heute betroffen: „Er war kerngesund, stand da wie ein junges Pferd, er war nie krank.“ In einem Nachruf hieß es damals: „Er war eine Hengstpersönlichkeit, der wir sehr viel zu verdanken haben. Heraldik xx wird auch in Zukunft unzertrennlich mit dem Gestüt Birkhof verbunden sein.“

bannermar10
bannermarktoddshop
frauenfeldbanner5

Geländestrecken

Links

Fragebogen

FEI-Registrierung

Medical Card

Kontakt/Impressum

EM 2009

Olympia 2008

EM 2007

WM 2006

EM 2005

Olympia 2004

EM 2003

WM 2002

EM 2001

Olympia 2000

Archiv 2009

Archiv 2008

Archiv 2007

Archiv 2006

Archiv 2005

Archiv 2004

Startseite

Soederhof1
HeraldikThoMSPRUNG
radolfbanner
radolfbanner1

Heraldik xx und seine Nachkommen beeindrucken durch ein enormes Springvermögen (Foto: Birkhof/Horst Streitferth)

Bannerschae

Heraldik xx im Sport: Nachdem der Hengst 1995 seine Box im Gestüt Birkhof bezogen hatte, wurde er nicht mehr bei Turnieren vorgestellt, sondern er konzentrierte sich auf seine „Aufgabe“ als Vererber von Sportpferden teils mit einer bemerkenswerten Performance. Jürgen Casper: „Was hätte er da noch beweisen sollen, er hätte nichts mehr gut machen können.“ Denn Heraldik xx hat selbst sieben Siege in Springprüfungen der Klasse S im Papier, davon vier Siege im internationalen Sport. Der Hengst war im FEI-Weltcup platziert, trat als Nationenpreispferd für die Slowakei an und war drei Jahre hintereinander erfolgreichstes Pferd in der Slowakei.

Per Hand Prospekt nachgebessert

Da die grenzüberschreitende Rekonstruktion der Sporthistorie nicht ganz einfach war, warb Birkhof zunächst mit zehn S-Siegen, was einen Mitbewerber des Gestüts auf den Plan rief. Der drohte sogar mit einem Prozess. Und Jürgen Casper erinnert sich, wie er in sämtlichen Exemplaren des ersten gedruckten Prospekts handschriftlich die Zahl 10 tilgen musste, um nicht vor den Richter zitiert zu werden.

Eine Rennbahn hatte der Vollblüter jedenfalls nie gesehen: Der Zweijährige zog sich eine leichte Verletzung zu, was ihm das Training und den Einsatz bei Rennen ersparte. Heraldik xx ging an einen Reitstall und bekam eine sehr gute Dressur- und Springausbildung. Jürgen Caspers Bruder Thomas ritt den Hengst später regelmäßig, schätzte seine feine und rittige Art und seine leistungsorientierte Einstellung. Daneben hatte der Hengst immer eine weitere „Bezugsperson“ im Stall, die ihn täglich mindestens eine Stunde ins Gelände ritt. Jürgen Casper: „Er musste raus, er musste was tun, das war seine Welt.“

Shamal1
luhmuehlenbuschreiterbanner1a
HERAanHandHseite
BanniAllgemein12010
Esteban1

Der stattliche Vollblüter war bei Hengstpräsentationen ein echter Hingucker (Foto: Birkhof/Horst Streitferth)

Heraldiks Entdeckung: Mitte der 90er Jahre war Heraldik xx in Besitz des Springreiters Peter Nagel und des Züchters und Hengsthalters Georg Clausen. Eines Tages stand der „Noname, den keiner kannte“ zum Verkauf. Birkhof-Gründer Alfred Casper hatte auf der Suche nach einem Vollblut-Veredler schon viele tausend Kilometer zurückgelegt, ohne fündig geworden zu sein. Er nahm Heraldik eines Abends in einem Stall in der Nähe von Dortmund in Augenschein. Der Rappe stand am Ende der Boxenreihe im Zwielicht. Den Eindruck auf den Züchter aus Baden-Württemberg muss durchschlagend gewesen sein. Jürgen Casper erinnert sich heute an den Anruf seines Vaters: „Er war total euphorisch, er hat nur gesagt, ich hab’ ihn gefunden. Der Hengst muss sofort einen besonderen Eindruck auf ihn gemacht haben.“ Der Kauf ging dann ganz schnell über die Bühne.

Springgewaltig und total cool

Bei einem Galaabend bei den Süddeutschen Hengsttagen in Alfeld nahm das Pferd dann bei zwei Auftritten innerhalb einer halben Stunde die Szene für sich ein: Die Hengstvorführung an der Hand war "sensationell". Heraldik xx lieferte in der Arena keine nervige Blütervorstellung ab, sondern er "stand da wie eine Statue und war total cool, das hat umheimlich Eindruck gemacht", sagte Jürgen Casper. Mit seinem Bruder Thomas im Sattel sprang dann der Hengst vor vollen Rängen die Ständer aus. "Jeder hat gesehen, dass der was drin hat."

Die Resonanz in der Zuchtszene war entsprechend: In der ersten Saison hat Heraldik xx über 100 Stuten gedeckt.

Heraldiks Nachkommen: Lang ist die Liste der Pferde, die im Dressur- und Springsport sowie in der Vielseitigkeit selbst international bis zu Vier-Sterne-Platzierungen erfolgreich gewesen sind. Besuchern des Bundeschampionats vieler Jahre klingen noch heute die Ohren von Heraldik-Abkömmlingen. "Er hat in allen Sparten Akzente gesetzt", sagte Jürgen Casper. Nicht weniger als 14 gekörte Hengste stammen von Heraldik xx, was für einen Vollblüter eine stattliche Zahl ist. In den Jahren 2000 bis 2003 hat er in Holstein und in Baden-Württemberg fünf Siegerstuten hervorgebracht. "Eine Heraldik-Stute in der Zucht ist eine sichere Bank", so Jürgen Casper im buschreiter-Interview.

Die Enkel schlagen ein

Die "Familie" von Heraldik bringt auch tolle Vierbeiner hervor: Die Vollschwester des Hengstes, die 14-jährige Herka xx, ist die Mutter der beiden gekörten Hengste Meraldik und Royaldik. Michael Jungs Drei-Sterne-Pferd La Biosthetique Sam und der Vizebundeschampion von 2008 (unter Andreas Dibowski), Mighty Magic, haben Heraldik xx-Stuten als Mütter.

Banner1a1a
Sudermuehle1a
BanniJoulesWinter09a
USG1a1a
sirchballymakenny34 klimabraxx2
BanniWinterdecken09a
LOGOGestutHeidekaten1a
BannerZehekleinKopiea2
Sudermuehle2
USGSchrade1a
banner0809a
moenchshofde1b1
moenchshofde1c
pferdiabanner1a1a
Banner1a2
pferdiabanner1a2
BannerHorseRider1b1
moenchshofde1a1a
pferdiabanner1b1
BannerHorseRider1c
logoa1a2
hongwerbe1a
BannerHorseRider1a1a
logoa1a1a1
Banner2a1a1a
BannerZehekleinKopiea1a
Hundebanner1
Bannerschae1
radolfbanner2
bannermar10a
frauenfeldbanner5a1
Soederhof1a1