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Nach dem Abgehen in die Ewige Stadt

VON CARSTEN RÖHNERT (Text und Fotos)

Besonderen Vorzug im Turnierplan genießen inzwischen bei allen Familienmitgliedern Starts in Italien: Rom, Mailand, Turin lassen nicht nur das Reiterherz höher schlagen. Für dieses Jahr ist als erstes Ravenna angepeilt. Wie Renate Held erzählt, wird bei diesen Veranstaltungen, gerade Rom oder Mailand, dann wirklich auch Urlaub gemacht: Morgens Geländebesichtigung, nachmittags ein Besuch in der Ewigen Stadt, was kann es Schöneres geben. Oder eine Testfahrt in einem Rennwagen auf der Rennstrecke in Mailand, bevor es mit dem Pferd am nächsten Tag an den Start geht, so lieben es die Helds. "Das mit den Rennautos zum Beispiel wird in Italien für die internationalen Gäste der Turniere organisiert, da ist auch außerhalb des Pferdesports immer was geboten", erzählt das Familienoberhaupt. Seine Frau Renate betont aber auch den sportlichen Reiz von Prüfungen im Ausland: "Es ist spannender, wo hin zu fahren, wo man die Strecken noch nicht kennt, nicht weiß, wie schwer es ist, ob hügelig oder flach…" Inzwischen hat die Familie natürlich schon etliche der Strecken in Italien kennen gelernt, zuletzt etwa die in Turin, wo Renate und Hans-Heinrich Held in der siegreichen deutschen Mannschaft des Alpencups waren. Oder Rom. "Rom ist sehr schwer", sagt Nadine (oben mit Salem, Foto Nahr), die sich deshalb umso mehr freute, dass sie hier im vergangenen Jahr im CIC* mit Salem auf den 2. Platz ritt. Einer der vielen guten Erfolge, die die amtierende Bayerische Meisterin bei den Junioren II in den D/C-Bundeskader Junioren/Junge Reiter brachte.

Selbstvertrauen aufbauen
Wenn Nadine inzwischen auch selbst schon junge Pferde in den Sport führt, weiß sie doch, dass sie diese Erfolge in hohem Maße ihren Eltern zu verdanken hat. Von ihnen hat sie reiten gelernt und von ihnen hat sie auch "im richtigen Moment die richtigen Pferde bekommen", wie die Eltern sagen. Das sei sehr wichtig für die Jugendlichen, um Selbstvertrauen aufzubauen. Dabei geht es auch den Helds nicht anders als anderen Eltern, wenn ihre Kinder im Gelände Gas geben: "Es ist natürlich nervenaufreibender als selbst zu reiten", erzählt die Mutter. "Aber wir wissen, was unsere Pferde können — das beruhigt", fügt sie hinzu. Hier geht die Story weiter!!

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