bannerhochformat SveniBannerlang
buschreiterbanner
banner0310
Kreuthjr270908586
Kreuthjr270908072
BanniWellington

Startseite

Pferdemarkt

Reiter und Pferde

DVD-Shop

Events 2010

buschreiter-TV

Porträts

Ausschreibungen

Bayern-Training

Stellen

Pinwand

Kurse

Deckanzeigen

Hundebanner

Bestens im EM-Gelände aufgelegt: Julia Krajewski und Lost Prophecy sowie Benjamin Winter und Wild Thing Z (alle Fotos Julia Rau).

EM Junge Reiter 2008: Gelände

Deutsche Eventer klar auf Medaillenkurs

VON WOLF-DIETRICH NAHR

(Samstag, 27. September, 15.30 Uhr) Die deutschen Teilnehmer der Europameisterschaft der Jungen Reiter in Kreuth haben im Cross ihre Medaillenchancen gewahrt. Julia Krajewski und Lost Prophecy blieben im Gelände fehlerfrei und segeln weiter auf Goldkurs. Alle Mannschaftspaare waren querbeet fehlerfrei und in der Zeit. Sie haben mindestens Silber im Visier und sitzen den Briten im Nacken (Videos hier).

Overnight Leader Julia Krajeweski hatte am Steg des alten Wassers (14 B) eine Schrecksekunde durchzustehen: "Ich kam vorne groß rein, und dann hat es an der Brücke etwas gerumpelt, aber er weiß, was er zu machen hat." Lost Prophecy rettete sich und die Amazone mit einem kleinen Zwischensprung und löste die Aufgabe perfekt. Dies sollte aber die einzige kleine Störung des führenden Paares im Cross sein. Die Uhr blieb bei 9 Minunten und 30 Sekunden stehen, so dass es dem Dressurergebnis von 43.5 nichts hinzuzufügen gab. "Ich bin grundsätzlich ein bisschen nervös, zumal das Cross schon sehr anspruchsvoll war, aber ich war mehr motiviert als besorgt", sagte Julia Krajeweski im Ziel im buschreiter-Interview. Auch die Dramaturgie im Gelände stimmte: "Ich habe gemerkt, dass ich gut die Minutenpunkte erreicht habe und nicht mehr durchgezogen." Für das abschließende und entscheidende Springen ist Julia Krajewski guter Dinge: "Ein Fehler kann immer passieren, aber Lost Prophecy ist immer gut für eine Nullrunde."

"Das war ihre Entschädigung"

Nach dem Patzer in der Dressur am Freitag fiel Antje Deparade nach einer makellosen Runde im Sattel von Komtess (30.) ein Stein vom Herzen: "Die Stute war super drauf, ich war Null und in der Zeit und bin überall direkt geritten." Auch die Steigungen des EM-Kurses waren für die selbstgezogene Sachsen-Anhaltiner Stute nicht wirklich eine Anstrengung. Die kleine Entgleisung auf dem Viereck saß Antje Deparade noch etwas in den Gliedern: "Ich war nervös, weil ich etwas enttäuscht war darüber, dass sie bei der Dressur so abgedreht ist, aber im Gelände, das war ein bisschen ihre Entschädigung."

"Die Distanzen passten"

Auch Mannschaftsreiterin Franziska Roth (12.) zog im Ziel eine durchweg positive Bilanz des Querfeldeinritts: Dictus J habe von Anfang bis Ende richtig gezogen. "Auch die Steigungen waren überhaupt kein Problem, überall passten die Distanzen und ich hatte durchwegs ein gutes Gefühl."

"Fremde Hilfe" mit Hund?

"Ich musste den anderen zeigen, wie es zu reiten ist", sagte Vorreiter Benjamin Winter (6.) im buschreiter-Interview. Der einzige männliche EM-Teilnehmer im deutschen Lager hatte das Vergnügen, am Morgen um 9 Uhr als erster mit Wild Thing Z ins 5315 Meter lange Cross starten zu dürfen. Die Order: Am Anfang Zeit herausholen und gegen Ende an den Steigungen das Pferd nicht überanstrengen. "Ich hatte nirgendwo eine kritische Situation, es ging alles super." Winter setzte mit 9 Minuten und 21 Sekunden bei einer Optimum Time von 9:40 die Maßstäbe. Vielleicht hat ihn zwischen dem ersten Wasser und der Sunken Road ein entlaufener Hund etwas Beine gemacht. Der flinke Vierbeiner hatte sich losgerissen und an Wild Thing Z geheftet.

"Zum Schluss richtig frisch"

Auch Einzelreiterin Johanna Dörner (9.) konnte der "sehr anspruchsvolle und technische Kurs" nicht wirklich etwas anhaben. "Es war Spitze, sehr, sehr gut", sagte sie im buschreiter-Interview nach dem Absatteln im Ziel. "Eden Rock wurde zum Schluss noch einmal richtig frisch, er war top drauf, ich konnte Richtung Ziel noch einmal ordentlich zulegen." Beim Abgehen des Geländes von Course Designer Gerd Haiber hatte Johanna Dörner noch etwas gegrübelt. Doch an den erwarteteten "Klippen" lief es für die junge Amazone exzellent. 4 A und B: "Sehr flüssig mit zwei Galoppsprüngen." Die Tische auf gebogener Linie: "Kein Problem." Das erste Wasser mit Steg: "Das ließ sich sehr schön reiten." Die Sunken Road: "Direkt, wunderbar, das habe ich mit ihm schon häufiger gemacht." Das zweite Wasser mit kniffeligem Aufsprung: "Problemlos mit vier Galoppsprüngen zu reiten." Einzelreiterin Sabrine Mertens und Divolo rangieren an Platz 13., Charlotte Offeney/Killossery Kobra an Platz 25.

"Was war da los?"

Eine Teamreiterin auf Goldkurs, die Mannschaft mit Silberchancen: Das muss Bundestrainer Rüdiger Schwarz freuen. "Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit den Leistungen im Gelände. Auch wenn es vielleicht ein wenig überheblich klingt, aber ich habe schon damit gerechnet, dass alle Mannschaftsreiter in die Zeit reiten", so Schwarz im buschreiter-Interview. Nicht gerechnet hat der Bundestrainer allerdings mit dem Ausfall von zwei Paaren: Sonja Buck und Ohio mussten nach einem Sturz zu Beginn der Strecke den Ritt beenden. Julia Weiser hatte einen Stopp an 4 B und dann an 7 und zog den Hut. "Der Ausfall von Julia Weiser ist überraschend und enttäuschend, ich weiß nicht, was da los war", sagte Rüdiger Schwarz. Über Sonja Buck hatte er zum Zeitpunkt des Interviews auch noch keine Informationen.

"Etwas differenzierter"

"Ein guter EM-Kurs, aber vielleicht hätte es im Gelände etwas mehr sein dürfen", übte der Bundestrainer leichte Kritik an den Anforderungen im Cross. Etwas längere Wege für die Alternativen wären wünschenswert gewesen, damit Paare, die sich für Chicken Ways entscheiden, nicht ohne weiteres in die Zeit reiten können. "Das hätte ich mir etwas differenzierter gewünscht", sagte Schwarz, der aber auch einräumte, dass sich die Pferde in sehr guter Kondition auf optimalem Boden präsentiert hätten. Dass sich nach dem Gelände an der Spitze der Mannschaftswertung nichts verändert habe, sei bezeichnend: "Es wäre unbefriedigend, wenn die Dressurrichter über die Europameisterschaft entscheiden dürfen."

In der Teamwertung führen weiterhin die Briten (139,7)vor Deutschland (145,2) unverändert mit einer Distanz von 5,5 Punkten. Auf Rang 3 haben sich die Franzosen (160,2) vorgearbeitet. Medaillenchancen könnten auch noch die viertplatzierten Italiener (183.5) haben. Dies werden die Belgier (5./254,9) nicht mehr von sich sagen. Frankreich und Italien sind allerdings nach dem Gelände auf jeweils drei Paare reduziert und verfügen somit über kein Streichergebnis mehr.

Stilistisch ansprechend

"Die Alternativen waren sehr großzügig gemessen – und letztlich nicht so zeitraubend, wie sie eigentlich sein müssten", sagte Bundestrainer Hans Melzer im buschreiter-Interview. Von den Leistungen der Jungen Reiter beim Championat war Melzer sehr angetan. "Das Ergebnis im Gelände zeigt, dass die Auswahl richtig war. Die Pferde sind unheimlich gut trainiert." Auch stilistisch hätten die heimischen Eventer nichts zu wünschen übrig gelassen. Melzer: "Sehr sicher, die wussten alle, was sie machen, da konnte man gut zugucken."

Brüderpaar Vogg im Pech

Wirklich nicht den besten Tag hatten die beiden schweizerischen Teamreiter, die Brüder Christian und Felix Vogg, erwischt. Ersterer musste am Sprung 4 einen Stopp von Leander hinnehmen; am B-Element der Sunken Road zog das Pferd zwei Mal die Bremse – Endstation. Felix gab nach einer Verweigerung an 8 A auf. Die österreichische Mannschaftsreiterin Verena Pfauth kassierte an 14 B (Steg) eine Verweigerung von Black Francis. Sie ging das Risiko ein und korrigierte den Fehler auf direktem Weg mit Erfolg.

Hauchdünner Vorsprung

Die britische Medaillenanwärterin Emily Llewellyn/Pardon Me II spielte bei 9 Minuten und 26 Sekunden ebenfalls mit der Zeit. Sie liegt vor dem Springen mit 0.3 Punkten hinter Julia Krajewski und Lost Prophecy.

www.cross-country-tage.de

bannermar10
bannermarktoddshop
frauenfeldbanner5

Geländestrecken

Links

Fragebogen

FEI-Registrierung

Medical Card

Kontakt/Impressum

EM 2009

Olympia 2008

EM 2007

WM 2006

EM 2005

Olympia 2004

EM 2003

WM 2002

EM 2001

Olympia 2000

Archiv 2009

Archiv 2008

Archiv 2007

Archiv 2006

Archiv 2005

Archiv 2004

Startseite

Soederhof1
radolfbanner
radolfbanner1
Bannerschae
Shamal1
luhmuehlenbuschreiterbanner1a
BanniAllgemein12010
Esteban1
Banner1a1a
Sudermuehle1a
BanniJoulesWinter09a
USG1a1a
Kreuthjr270908591
BanniWinterdecken09a
Kreuthjr270908155

Emily Llewellyn und Pardon Me II (oben) sitzen Julia Krajewski und Lost Prophecy im Nacken. Rechts Johanna Dörner und Eden Rock (Fotos Julia Rau).

LOGOGestutHeidekaten1a
BannerZehekleinKopiea2
Sudermuehle2
USGSchrade1a
banner0809a
moenchshofde1b1
moenchshofde1c
pferdiabanner1a1a
Banner1a2
pferdiabanner1a2
BannerHorseRider1b1
moenchshofde1a1a
pferdiabanner1b1
BannerHorseRider1c
logoa1a2
hongwerbe1a
BannerHorseRider1a1a
logoa1a1a1
Banner2a1a1a
BannerZehekleinKopiea1a
Hundebanner1
Bannerschae1
radolfbanner2
bannermar10a
frauenfeldbanner5a1
Soederhof1a1