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Matthew Wright, Clayton Fredericks und Nicolas Touzaint (von links) waren in Deauville beim CIC*** gemeinsam um 43000 Euro reicher (Foto: Veranstalter)

Deauville 2007

Sieger Touzaint bekommt 22500 Euro Preisgeld

VON WOLF-DIETRICH NAHR

Ein neues Format und ein für Vielseitigkeitsverhältnisse enorm hohes Preisgeld hat kleines, aber erlesenes Feld von internationalen Eventern ins französische Deauville gelockt. 80000 Euro gab es da im Rahmen eines CIC*** zu gewinnen. 22500 Euro davon sackte der eben als Europameister erfolgreiche Nicolas Touzaint im Sattel von Tatchou ein.

Für Runner up Clayton Ferdericks gab es mit Ben Along Time immerhin noch 12500 Euro zu gewinnen, während der Brite Matthew Wright für seine Three-Day-Leistung mit If You Want immerhin noch 10000 Euro bekam. Nur Frank Ostholt war unter den drei deutschen Teilnehmern am Ende mit Mr. Medicott an Platz 10 (gemeinsam mit der Britin Laura Colett/Rayef) "im Geld": Er erhielt immerhin einen Tausender. Dirk Schrade belegte mit Admiral von Schneider Platz 18 und Kai Rüder ritt Jeans auf den 21. Rang von 24 Paaren in der Wertung.

Faktor drei fürs Cross

So ohne weiteres lässt sich das Deauville-Resultat mit anderen CIC*** aber nicht vergleichen: Eine spezielle Dessuraufgabe mit 19 Einzellektionen geht mit dem Koeffizienten Eins in das Endresultat ein. Das Springen, gestaltet von der Parcoursbauer-Größe Frank Rothenberger, verlangt von der Busch-Paaren einiges: Abmessungen und Schwierigkeitsgrad des bunten Stangenwaldes liegen am oberen Limit. Springfehler fließen mit vier Sekunden in das Endergebnis ein und die Teilprüfung bekommt den Koeffizienten Zwei. Wenn der Schreiber von buschreiter.de das richtig verstanden hat, dann legt der Reiter praktisch seine persönliche Optimum Time für die knapp vier Kilometer lange Geländestrecke mit 39 Einzelsprüngen selbst fest. Zeitfehler entstehen durch die Abweichung von der Bestzeit, wobei das Über- und Unterschreiten jeweils in Echtzeit mit Sekunden zu Buche schlägt. Die gesamte Teilprüfung im Cross erhält den Koeffizienten Drei – als ein Kombinierter Wettbewerb, bei dem Springen und vor allem das Gelände wesentlich stärker ins Gewicht fallen als die Dressur. Deauville

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