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Michele Radzey und Finley kraftvoll im Wasser |
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Das CDV-Cup-Zweitplatzierten Michelle Fennen und und Belinda in voller Aktion (Fotos Thilo Haake) Weitere Fotos hier |
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CDV-Cup 2007: Eine Reise nach Badminton Michele Radzey und Finley gewinnen Trophäe Von Nicole Sollorz und Peter Eck Als der auffällig gezeichnete Fuchs über die Ziellinie galoppierte, entbrannte großer Beifall neben dem Einritt. Kein Wunder, denn hier stand der aus Sachsen angereiste Fanclub der Reiterin Michele Radzey. Mit einem Gesamtresultat von 55,60 Strafpunkten gewann die 26jährige auf Finley das Finale des CDV-Cups 2007 im niedersächsischem Ströhen, gefolgt von Michelle Fennen mit Belinda (60,30). Auf Platz drei kam Giannina Mammone auf Carracho (62,30) und auf Rang vier folgte Christin Keen auf Geronimo (66,30). „Finley war einfach super. Er hat wieder seinen besonderen Kampfgeist und sein Springvermögen gezeigt. Wir hatten dieses Jahr drei Starts in 1* Prüfungen und in allen waren wir platziert. Wenn es gut läuft, möchte ich in der nächsten Saison 2 Sterne reiten“, so die Siegerin Radzey. Weitere Fotos hier Zwölf im Finalspringen Im Rahmen des 1 * CIC fand das Finale des CDV-Cups statt, einer Serie von neun Qualifikationsprüfungen der Klasse L im gesamten Bundesgebiet. Die besten 10 Paare (LK 3 bis 5) jeder Veranstaltung konnten sich für das Finale qualifizieren, aber natürlich nahm nicht jeder die zum Teil weite Reise in den Norden in Kauf. Von 17 gestarteten Reitern kamen dann auch nur 12 ins abschließende Springen. Der anspruchsvolle Geländekurs durch den Tierpark verlangte technisches und reiterliches Können. Wassereinsprung als Klippe Insbesondere der Wassereinsprung über ein Boot erwies sich als Klippe, hier war für viele Paare die Reise zu Ende. Diese für eine CIC*-Prüfung schwierige Kombination, die fairerweise auch eine einfache Alternative hatte, wurde vom "Stammtisch der Ehemaligen" durchgängig beobachtet. Am Rande des Wassersprungs trafen sich die in den 70er und 80er Jahren äußerst erfolgreichen "Military" - Reiter Horst Karsten, Harry Klugmann und Tony Harris. Sie sprachen hier nicht über alte Zeiten, sondern bewerteten für sich jeden Ritt. Sie waren insgesamt mit der gebotenen Leistung hoch zufrieden. Keine Probleme hatten die Pferde jedoch mit den ungewöhnlichen Hindernissen: Entsprechend dem Tierpark-Ambiente waren die Hindernisse im „African Style“. Über Leopardenkäfige, Schlangen und Spinnen (natürlich alles nicht lebend, sondern aus Holz) galt es zu springen. Pech hatte der nach Dressur und Gelände in Führung liegende Andreas Brandt. Sein Pferd Clever & Smart musste wegen eines Ballentritts vor dem abschließenden Springen zurückgezogen werden. Aus der Traum vom Sieg und einem tollen Ehrenpreis: Einer Reise zum 4* CCI nach Badminton mit Unitours. Umso größer die Freude bei Michele Radzey: „Ich war noch nie in Badminton, ich freue mich riesig darauf!“ Die Pferde sind los Eine kleine Schreckenssekunde gab es für Stefan Schwanbeck vom Hauptsponsor USG: Am Sonntag morgen kurz vor der Verfassung klingelte sein Handy: „Unsere Pferde laufen auf der Straße“, so Tochter Julia. Nach über drei Kilometern waren sie dann auch wieder eingefangen. Eines der Pferde war versehentlich gegen einen Elektrozaun gekommen und dann vor Schreck geflüchtet. Aber am Ende ging alles gut: Black VIP und Julia Schwanbeck landeten nach einem Abwurf im Parcours auf Rang sieben der Gesamtwertung im CDV-Cup. Suche nach Veranstaltern Auf Hochtouren laufen nun bereits die Planungen des CDV für 2008: Es werden neue Veranstaltungsorte gesucht, die eine Vielseitigkeit der Klasse L austragen wollen. Dank des Hauptsponsors USG Reitsport bekommen Veranstalter beim Hindernisbau finanzielle Unterstützung und können so „auf dem Weg zum Stern“ gebracht werden. Fleißig ist auch schon das Organisationsteam für den Ball der Vielseitigkeitsreiter in Göttingen am 26.1.2008. Nach der langen Turniersaison darf dann endlich wieder ausgiebig getanzt und gefeiert werden.... Die Ergebnisse des CDV-Cup-Finales 2007: 1. Michele Radzey auf Finley (55,60), 2. Michelle Fennen auf Belinda (60,30), 3. Giannina Mammone auf Carracho (62,30), 4. Christin Keen auf Geronimo (66,30), 5. Marco Krüger auf Alnaki (70,20), 6. Janna Horstmann auf Vivian (72,50), 7. Julia Schwanbeck auf Black VIP (74,80), 8. Johanna Wetjen auf Wild West Charly (77,50), 9. Ann Kathrin Schmidt auf Campari (82,90), 10. Heika Hänel auf Jam Jam (97,40), 11. Christin Petra Schön auf Nove Vitae (127,10), 12. Antje Koch auf Pur Boy (150,50). Insgesamt 104 Reiter traten bei diesem CIC *-Wettbewerb an, 77 beendeten die von vorneherein in zwei Abteilungen geteilte Prüfung. Anmerkung der Redaktion: Nach der Veröffentlichung des Beitrages über die Irrungen und Wirrungen im Zusammenhang mit dem CDV-Finale hat CDV-Vorstandssprecherin Inken Johannsen darauf hingewiesen, dass Kreuth im Jahr 2007 nie als Austragungsort des Cup-Finales vorgesehen gewesen sei. Sie möchte aber keinesfalls dem Kreuther Veranstalter den Schwarzen Peter für das Missverständnis zuschieben, betonte die CDV-Chefin im buschreiter-Interview. Nachdem das ostbayerische Reitsportzentrum zwei Mal in Folge Schauplatz der letzten Cup-Prüfung gewesen sei, hätten die Organisatoren dies wie selbstverständlich auch für 2007 angenommen. Allerdings habe der CDV bereits 2006 zunächst entschieden, das Finale nach Gotha zu vergeben. Es sei der vielfache Wunsch geäußert worden, mehr Qualifikationsprüfungen und auch das Finale im Norden Deutschlands auszutragen. Außerdem wolle der CDV auch verschiedene Veranstalter unterstützen. Inken Johannsen wies darauf hin, dass in Bayern gleich zwei Qualifikationsprüfungen stattgefunden haben: In Steinbach/Geroldsgrün in Nordbayern und in Giesenbach in Südbayern. Kreuth sei als einfache Qualifikationsprüfung nicht in Frage gekommen, weil für diese nur nationale VL ausgewählt werden, während das Finale traditionell eine Ein-Sterne-Prüfung sei. Falsche Ausschreibung lange unbemerkt Inken Johannsen bedauerte im buschreiter-Gespräch, dass die unzutreffende CDV-Final-Ausschreibung von Kreuth trotz der Veröffentlichung so lange – bis etwa zwei Wochen vor dem Event – unbemerkt geblieben sei. Vor allem sei Kreuth ein "Super-Platz", um den sich der CDV sicher wieder bemühen wolle, wenn es darum gehe, "ländlichen Reitern eine besondere Prüfung zu bieten". Die CDV-Vorstandssprecherin lobte Marie-Louisa Meyer und Anna Redlbacher für die organisatorische Abwicklung des CDV-Cups. (Wolf-Dietrich Nahr/buschreiter.de) |
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