
Buschreiter.
de Ð aktuell: WM-GelŠnde
VON JULIA RAU (FOTOS) UND
WOLF-DIETRICH NAHR (TEXT)
Am Ende des GelŠndetages
waren noch 59 Paare in der Wertung. Elf schafften wie gesagt die Zeit, ohne
MinuszŠhler fŸr Verweigerungen hinnehmen zu mŸssen. 27 Reiter und Pferde
absolvierten das WM-Cross ohne Hindernisfehler. 17 Eventer mussten im GelŠnde
aufgeben oder wurden disqualifiziert. Zehn der 14 gestarteten Mannschaften
sehen der abschlie§enden SpringprŸfung mit der Hoffnung auf eine
Weltmeisterschaftswertung entgegen. Die vier geplatzten Teams aus …sterreich
(nach dem Sturz von Harald Riedl und Davigna), Belgien, Polen und DŠnemark
waren allerdings ohnehin nur mit drei Paaren in den Wettbewerb gestartet. Die
deutsche Mannschaft hat mit 143 Punkten einen recht komfortablen Vorsprung
gegenŸber Gro§britannien (175.0) und den USA (190.1). Die folgenden Australien
(193.3), Schweden (198.2) und Neuseeland (207.7) liegen recht dicht
beieinander. Bei den ausgefallenen Paaren fŠllt auf, dass die allermeisten mit
durchschnittlichen bis schlechten Dressurresultaten in die WM gestartet waren.
Nach Veranstalterangaben gab es am Samstag keinen Hinweis auf ernsthafte
Pferdeverletzungen. Zwei Reiter waren nach StŸrzen vorsichtshalber ins
Krankenhaus gebracht worden. Eine australische Reiterin wurde noch am Samstag
wieder ãauf freien Fu§ gesetztÒ. †ber den zweiten lagen am Samstag keine
weiteren Informationen vor. ãIch bin eigentlich sehr zufrieden, natŸrlich
wŸnscht man sich, das keiner hinfŠllt, aber wir mŸssen selektieren, hinterher
ist man immer schlauerÒ, sagte Course Designer RŸdiger Schwarz nach der PrŸfung
in einer Pressekonferenz. Bei einer Weltmeisterschaft mŸssten ãdie starken und
zur Zeit aktuellsten Paare nach vorneÒ gebracht werden. Deshalb sei auch
prŠzises Reiten in den technisch geprŠgten Elementen und ein ãFeeling fŸrs
TempoÒ gefordert gewesen. Er habe sich vorgenommen, mit dem Vier-Sterne-WM-Kurs
alle Aspekte abzufragen, die bei der Ausbildung von Reitern und Pferden eine
Rolle spielen. RŸdiger Schwarz beschrieb die ãDramaturgieÒ des Cross: Er habe
bewusst am Anfang der Strecke Aufgaben gestellt, die ãTechnik und FrischeÒ
erfordern; im zweiten Teil habe er dann bewusst auf Heckenelemente gesetzt, um
so der vielleicht nachlassenden Konzentration der Pferde Rechnung zu tragen.
ãIch wollte auch ein gutes Ergebnis fŸr die Teams erreichen; deshalb gab es
bewusst keinen Wassereinsprung am Ende.Ò Noch mehr aus dem Cross
© Verlag Nahr, D-93059 Regensburg/Germany, Wöhrdstr. 49
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